Hegering macht Jagd auf Tauben und Krähen

+
Die Jäger des Hegerings trafen sich zur Tauben- und Krähenjagd.

Werne - Tauben und Krähen bereiten der Landwirtschaft Probleme. Durch die große Population entstehen Schäden auf den Feldern und in Niederwildgehegen. Anlass für die Jägerschaft, in regelmäßigen Abständen auf Jagd zu gehen. Am vergangenen Samstag fand wieder die jährliche kreisweite Aktion der Hegeringe statt.

Gegen Mittag kamen die Teilnehmer auf dem Hof Bleckmann in Holthausen zusammen, um die Einteilung auf die elf genossenschaftlichen Jagdreviere und die ebenfalls teilnehmenden Eigenjagden vorzunehmen. Einige Gäste seien aus Olpe im Sauerland angereist, berichtet der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des Hegerings Werne, Klaus-Jürgen Buse. 

Die Verstärkung war willkommen. „Es ist wichtig, dass möglichst alle Werner Reviere teilnehmen, um die Tauben und Krähen in ständiger Bewegung zu halten“, sagte der Hegering-Vorsitzende Martin Schulze Twenhöven. Das frühlingshafte Wetter bot nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jagd. „Wünschenswert wäre Bewölkung, damit die Tauben nicht so hoch fliegen und sich eher auf den Bäumen niederlassen“, so Schulze Twenhöven weiter. 

Der Hegering-Vorsitzende betonte die Notwendigkeit der Jagd: „Die Regulierung von Tauben und Krähen dient der Verhinderung von Schäden. Die Strecke von rund 290 000 allein in Nordrhein-Westfalen erlegten Tauben im Jagdjahr 2017/2018 verdeutlicht die Notwendigkeit dieses jährlich angebotenen Jagdtermins.“ Den gemeinsamen Abschluss bildete am Abend das Schüsseltreiben auf den Hof Schulze Froning. Begleitet durch die Jagdhornbläser des Hegeringes wurde Paul Erdmann für das erfolgreichste Revier mit einer Medaille geehrt. Insgesamt kamen an diesem Tag 301 Tauben und 22 Krähen zur Strecke. Aber auch andere jagdlich aktuelle Themen, wie die Gefahr der heranrückenden Schweinpest oder die Novellierung des Jagdgesetzes in NRW, wurden diskutiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare