Hans-Günter Bomholt ist seit 40 Jahren Lehrer am Christophorus

Christophorus-Schulleiter Dr. Jörgen Vogel gratuliert seinem Stellvertreter Hans-Günter Bomholt zum 40. Berufsjubiläum. - Foto: Hillebrand

WERNE - Den Schulweg tritt Hans-Günter Bomholt noch immer gerne an. Der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums St. Christophorus ist auch nach vielen Jahren noch Lehrer mit Leib und Seele. Und sein Fach Biologie würde er auch heute wieder wählen.

„Mein Fach ist das beste der Welt“, schwärmt er. In diesen Tagen jährt sich für Bomholt zum 40. Mal der Eintritt in den Lehrerberuf. Dazu gratuliert ihm Schulleiter Dr. Jörgen Vogel und das gesamte Kollegium.

Das Christophorus-Gymnasium besteht seit fast 60 Jahren. 50 Jahre davon wirkt Hans-Günter Bomholt an der Schule. Als Sextaner begann er seine Schullaufbahn 1960 an der höheren Jungenschule, die damals noch von den Arnsteiner Patres geleitet wurde.

1969 baut er sein Abitur. Professor Neumann, damals sein Biologie-Lehrer, habe sein Interesse an den Naturwissenschaften geweckt, erinnert sich der Jubilar. Sein Wunsch, Lehrer zu werden, habe schon früh bestanden. „Ich wollte einiges anders machen“, plaudert er aus dem Nähkästchen.

Nachdem der aber sozusagen die Seiten gewechselt habe, selber Lehrer geworden sei, habe er doch manches verstanden, was er als Schüler partout nicht habe einsehen wollen, sagt er und schmunzelt. So ein richtiger Musterschüler war er wohl auch nicht: „Mathe und Latein sind mir nicht so leicht gefallen“, gibt er zu.

An das Christophorus-Gymnasium wurde er von „höchster“ Stelle persönlich berufen. Der damalige Schulleiter, Pater Werner, schwang sich auf sein Rad und fuhr zu Hans-Günter nach Hause. „Du kommst doch zu uns?“, warb dieser den angehenden jungen Lehrer an. Noch während des Studiums bereitete Bomholt dann Schüler auf das Abitur vor. Nach so viel Einsatz war ihm die Referendariatsstelle sicher. So sicher, dass er sie erst elf Tage später antreten konnte, weil das Examenszeugnis noch nicht vorlag.

„Als Urgestein ein echter Schatz“

Als Kollege und Chef würdigt Dr. Jörgen Vogel die Verdienste des Jubilars. In Anlehnung an Bomholts zweites Studienfach, Erdkunde, sagt Vogel: „Er ist ein Urgestein.“ Und er definiert das auch: „Urgesteine liegen tief im Boden, sind selten und ein richtiger Schatz.“ Bomholt sei ihm ein angenehmer Gefährte in der Schulleitung. Sein Einsatz komme der ganzen Schule zugute.

Der Kontakt zu den Schülern, auch zu denen, die längst die Schule verlassen haben, sei ihm noch immer wichtig, so Bomholt. Zu den Meilensteinen seiner persönlichen Schulgeschichte gehöre die Aufnahme der ersten 40 Mädchen im Sommer 1977. Die differenzierte Oberstufe, das Kurssystem und weitere Neuerungen hat er erlebt. Und der Jubilar ist sicher: „Lehrer ist der schönste Beruf der Welt, ich habe richtig Massel gehabt.“ - luk

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