Gutachter entdeckt am Baum vor dem Solebad Riss im Stamm

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Aus Sicherheitsgründen musste die Kastanie vorm Solebad gefällt werden.

Werne - Bauhof-Mitarbeiter sind seit einigen Tagen dabei, mit der Säge den Blick aufs neue Solebad freizuschneiden. Strauchwerk wird gestutzt, damit Besucher das neue Bad schon vom Parkplatz am Hagen erkennen. Am Dienstag legten die Gärtner unerwartet Hand an eine massive Kastanie, die gute 50 Jahre auf den Buckel hat.

Das Fällen des stattlichen Baumes war aus Verkehrssicherheitsgründen dringend geboten. Gutachter Dieter Grunewald hatte am Montag bei einem Ortstermin festgestellt, dass der Baum einen angebrochenen Stamm hat und somit Gefahr im Verzug ist. Er riet der städtischen Tiefbauabteilung, unverzüglich zu handeln, damit Menschen nicht gefährdet werden.

„Diesem Rat sind wir selbstverständlich gefolgt“, sagte Gisbert Bensch von der Verwaltung. 

Die Kastanie hatte einen Riss im Stamm.

Da die Bauhof-Mitarbeiter ohnehin vor Ort sind, konnten sie den Auftrag sofort erledigen. „Wir bedauern das sehr“, betonte Bensch. Aber die Verkehrssicherheit gehe vor und es habe eine erhebliche Gefahr bestanden, dass die Kastanie vollständig auseinanderbricht und Fußgänger gefährdet werden.

Regionale-2016-Projekt: Gutachten für Neugestaltung 

Die Anwesenheit des Gutachters hat übrigens nichts mit den derzeitigen Grünschnittarbeiten des Bauhofs zu tun. Dieter Grunewald überprüft im Vorfeld der Neugestaltung dieses Bereiches im Zuge des Regionale-2016-Projektes die Qualität der dortigen Bäume. Das Gutachten dient als Grundlage für die weitere Planung zur Neugestaltung des Horne-Grüngürtels. Wegen des neuen Solebades soll der Bereich am Hagen bekanntlich vorrangig entwickelt werden.

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