Wie wohnen Asylbewerber?

WERNE -  Nach der Demonstration gegen die Unterbringung von Asylbewerber in den Wohncontainer am Lindert, ausgerufen kurz vor Weihnachten durch das Transnationale Aktionsbündnis, gibt es nun erste Reaktion aus den Reihen der Politik.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt die Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Unterbringung von Asylbewerbern“ für die nächste Sitzung des Ausschusses für Soziales, bürgerschaftliches Engagement und öffentliche Ordnung (SBO). Die Grünen wollen dann von der Verwaltung einen aktuellen Sachstandsbericht zur Unterbringung von Asylbewerbern, Asylanten und Personen ohne festen Wohnsitz hören.

„Uns geht es zunächst darum, dass das Thema Eingang in die parlamentarische Beratung findet“, erklärte Ratsmitglied Kirsten Carstensen. Durch die Protestaktion auf dem Marktplatz sei die Öffentlichkeit auf die Unterbringungsproblematik aufmerksam geworden. Die Verwaltung soll im Ausschuss ihr Konzept vorstellen, so das Ratsmitglied Kirsten Carstensen.

Die Grünen möchten unter anderem wissen, wieviele Asylbewerber, Asylanten und Personen ohne festen Wohnsitz in Werne untergebracht sind und aus welchen Herkunftsländern sie stammen, wie hoch die Anzahl der erwarteten Zuweisungen für 2013 und wie die Art der Unterbringung genau aussieht Außerdem fordert die Fraktion Informationen zur schulischen, medizinischen, sprachlichen und psychosozialen Betreuung und fragt nach Problemen, die über Sprachprobleme hinaus gehen. „Wir werden in der Ausschusssitzung weitere Fragen vorlegen“, kündigte Kirsten Carstensen an. - red

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