Spendenaktion für Afrika

Gespendete Trikots auf dem Weg nach Nigeria - zwei Werner folgen bald

Ein ganzer Schiffscontainer an Spenden: Die Aktion „Glücklich geht einfach“ war ein voller Erfolg. Allein mehr als 20.000 Trikots wurden gespendet. Die Initiatoren Dietmar Wurst (l.) und Toni Tuklan aus Werne reisen Mitte September selbst nach Nigeria, um die Spenden zu übergeben.
+
Ein ganzer Schiffscontainer an Spenden: Die Aktion „Glücklich geht einfach“ war ein voller Erfolg. Allein mehr als 20.000 Trikots wurden gespendet. Die Initiatoren Dietmar Wurst (l.) und Toni Tuklan aus Werne reisen Mitte September selbst nach Nigeria, um die Spenden zu übergeben.

Tausende Trikots sind auf dem Weg nach Nigeria: Die Aktion „Glücklich geht einfach“ hat eine weitere Hürde genommen. Nun fiebern die Initiatoren aus Werne der Übergabe der Sportartikel vor Ort entgegen.

Werne - Ausrangierte Trikots, nicht mehr benötigte Schuhe und Bälle sowie unzählige, neue T-Shirts: Gut ein Jahr lang hatten Vereine, Institutionen, Privatpersonen und Sportgruppen fleißig gesammelt, um an der Spendenaktion „Glücklich geht einfach“ teilzunehmen. Nun trägt die Arbeit der beiden Initiatoren Dietmar Wurst und Toni Tuklan aus Werne endlich Früchte. Schon in wenigen Wochen werden sie die vielen gespendeten Sportartikel selbst vor Ort in Nigeria an benachteiligte Kinder und Jugendliche übergeben.

Beide haben ihre Flugtickets für den 13. September gebucht. Die vielen gespendeten Sportartikel sind bereits auf den Weg nach Afrika. Und die lassen sich dank des Trackings des Container-Schiffes „Frisia Oslo“ per Mausklick unter www.vesselfinder.com verfolgen. Am Montagnachmittag (2. August) befand sich das Schiff bereits kurz vor Marokko. Von dort aus geht es dann nach Lagos in Nigeria.

Über 20.000 gespendete Trikots für Werner Spenden-Aktion

Am 4. September soll der Container ankommen. Und drin sind nunmehr wohl an die 20.000 Trikots. Zudem noch 3600 T-Shirts der BVB-Stiftung „leuchte auf“, die noch kurzfristig vor der Verladung des Containers gespendet wurden. Über die Resonanz sind beide Initiatoren überrascht. „Definitiv haben wir nicht damit gerechnet. Wir sind mehr als zufrieden“, zieht Toni Tuklan ein Gesamtfazit der Aktion.

Und Dietmar Wurst, Vorsitzender des SuS Rünthe 08, ergänzt: „Wir wussten nicht, wie die Aktion ankommt. Erst hatten wir gedacht, dass Toni vielleicht einen oder zwei Koffer mit Spenden mitnimmt, wenn er nach Nigeria fliegt.“ Dass sie am Ende einen großen Schiffscontainer mit Sportartikeln füllen könnten, hätten sie nicht für möglich gehalten. Die Idee, nicht mehr benötigte Artikel zu spenden, anstatt sie in den Schränken verstauben zu lassen oder sie in den Müll zu werfen, kam bei vielen Vereinen gut an.

Die Spenden sollen mit Schul- und Dorffesten und Sportveranstaltungen ab Mitte September in Delta-State (Nigeria) übergeben werden. Toni Tuklan steht dafür im intensiven Kontakt mit den Verantwortlichen der Behörden in seinem Heimatland. Einige Termine habe er bereits vereinbart. Die beiden Initiatoren möchten sich vergewissern, dass die vielen gespendeten Artikel auch dort ankommen, wo sie benötigt werden.

In Nigeria-State herrscht laut Toni Tuklan bereits eine riesige Vorfreude bei den Kindern und Jugendlichen. „Sie können es kaum erwarten. Für sie ist es bislang noch wie ein Märchen gewesen.“ Aber auch die beiden Initiatoren fiebern der persönlichen Übergabe der Sportartikel entgegen. „Wenn die Kinder sich ein Trikot geschnappt haben und lächelnd nach Hause laufen, wird das das Highlight für uns sein“, sagt Toni Tuklan.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare