Erstkommunionfeiern noch nicht von Absagen betroffen

St. Christophorus rät Risikogruppen von Messfeiern ab - Firmungen abgesagt

Beten mit Gebetsschule
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Symbolbild

Werne – Die St. Christophorus-Gemeinde und das Bistum Münster reagieren auf die Verbreitung des Coronavirus. Wie die Werner Gemeinde am Freitag mitgeteilt hat, gibt das Generalvikariat noch keine Kirchenschließungen vor. Allerdings wer Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, gebeten, auf den Kirchenbesuch zu verzichten und den Sonntagsgottesdienst in den Medien zu verfolgen.

Außerdem finden zunächst an folgenden Orten keine Gottesdienste statt: Krankenhauskapelle, Altenheim St. Antonius, Altenheime Pro Talis Lünener Straße und Freiherr von Stein Straße. Schon seit einigen Tagen hat Pfarrdechant Jürgen Schäfer das Weihwasser entfernen lassen. Die Gemeinde verzichtet auf Körperkontakt beim Friedensgruß und auf die Mundkommunion. Die Kollekte wird als Türkollekte gehalten, um weitere Kontakte zu vermeiden. 

Seitens des Bistums Münster sind alle Firmungen bis zum Ende der Osterferien abgesagt worden. Außerdem empfiehlt das Generalvikariat, alle Ausflüge und Freizeiten mit Kindern und Jugendlichen im kirchlichen Kontext bis zum Ende der Osterferien abzusagen. Pfarreien und kirchliche Einrichtungen sollten prüfen, welche Veranstaltungen auch nach den Osterferien ohne großen finanziellen Ausfall abgesagt werden können. 

Für die Erstkommunionfeiern, die meist im Frühjahr in den Pfarreien und Gemeinden stattfinden, empfiehlt der Generalvikar, mit Absagen zu warten. Pfarreien, die Erstkommunionfeiern für den Weißen Sonntag geplant haben, können überlegen, ob sie diese jetzt schon absagen.

Die Stadt Werne hat am Freitag eine Pressekonferenz zum Coronavirus abgehalten. Alle Entwicklungen zu den Schul- und Kitaschließungen lesen Sie hier

In unserem News-Ticker berichten wir über die Lage in NRW.

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