Mit Gänsehaut: „Er ist Freddie Mercury“

Als die Entscheidung der Juroren über den Bildschirm geht, fließen bei Sandro ein paar Freudentränen. ▪

WERNE ▪ Gänsehaut und viel Eindruck hat Sandro Brehorst hinterlassen. Oder besser: ein extrem verjüngter Freddie Mercury. Beim Alter konnte der Zwölfjährige aus Werne seinem Idol nicht das Wasser reichen, ansonsten kam er dem Rocksänger in Sachen Aussehen, Stimme und Bewegung ziemlich nahe. Entsprechend begeistert zeigte sich die Jury der RTL2-Show „My Name Is…“, deren erste Sendung Mittwochabend ausgestrahlt wurde.

„Das war Hammer“, ruft Jury-Mitglied Maarten Steinkamp nach Sandros Auftritt mit „The show must go on“. Der Ex-Europachef von Sony BMG beschreibt sich von der Darbietung als „blown away“. Seine weiblichen Bewertungskolleginnen stimmen ein. „Ich hatte eine komplette Gänsehaut“. schwärmt Model Alessandra Pocher, und Schlagersängerin Michelle hat‘s umgehau‘n: „Er hat es gelebt – er ist Freddie Mercury.“

Erleichtert fiel Sandro Brehorst nach dem Auftritt hinter der Bühne seiner Mutter in die Arme. Die zeigte sich natürlich nicht minder begeistert: „Die sind alle süß, aber das ist mein Kind – und ich fand ihn einfach Hammer!“

Die erste Hürde war also geschafft, die nächste Runde bedeutete: singen vor Publikum. Dazwischen liegt ein Anruf in Werne mit der Mitteilung, dass Sandro „weiter“ sei und sich im nächsten Akt die Bühne teilt mit Whitney Houston und Justin Bieber sowie mit den erwachsenen Kandidaten Thomas Anders, Robbie Williams und Hildegard Knef.

Dazwischen lag eine Übungsrunde mit einem echten Performance-Trainer, der dem jungen Mercury-Imitator den letzten Schliff gab, wenn es darum ging, im Stechschritt über die Bühne zu laufen. Der richtige Schwung mit der Königsschleppe? Kein Problem. Sandro sang sich mit „We will rock your“ nicht nur in die Jury-Herzen, er fegte geradezu über die Bühne, verlieh seine Krone Maarten Steinkamp und landete mit dem Schlussakkord auf dem Jurorentisch. Michelle bringt es auf den Punkt: „Man hat das Gefühl, er lebt das, obwohl er noch ganz klein ist.“

Nachdem alle sechs Imitatoren vor Publikum und Jury aufgetreten sind, folgt das große Zittern. Wer kommt weiter und darf im Finale singen? Was sagte Sandro zuvor noch Backstage: „Unter den besten vier? Ich glaube, dann würde ich zusammen brechen.“ Das tat er dann auch, als es hieß: „Sandro, Du hast uns heute am meisten überzeugt. Im Finale wirst DU stehen.“ Zusammen mit Robbie Williams übrigens, der hat sich unter den Erwachsenen durchgesetzt.

Wieder fällt sich Familie Brehorst in die Arme, schließlich werden sie nun am 6. Juli zum großen Finale fahren. In der Live-Show entscheidet dann das Publikum über die beiden besten Imitatoren. Nächsten Mittwoch, 20.15 Uhr, werden weitere Kandidaten ermittelt

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