Anmeldetage sind beendet

111 neue Fünftklässler am Anne-Frank-Gymnasium

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Werne - 111 Fünftklässler werden im kommenden Schuljahr das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) besuchen. Schulleiter Heinz-Joachim Auferoth gab die Anmeldezahlen am Freitag bekannt, nachdem um 12 Uhr die Frist geendet hatte. 72 Kinder kommen aus Werne, der Rest aus den traditionellen Einzugsgebieten der Schule, Herbern, Capelle, Cappenberg, Rünthe.

„Die größte Gruppe kommt, wie in den vergangenen Jahren, aus Herbern“, sagte Auferoth. Insgesamt seien 62 Jungen und 49 Mädchen angemeldet worden. „Damit ist das Verhältnis statistisch sozusagen ausgeglichen“, so Auferoth. 

Die neuen Schüler werden sich auf vier Klassen verteilen. Bereits ab Klasse 5 können die Schüler nach ihren Begabungen und Interessen unter drei Bildungsschwerpunkten wählen – Sprache, Sport oder MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. In diesem Jahr interessierten sich die meisten Viertklässler für das MINT-Profil: 47 Anmeldungen verzeichnete das AFG in diesem Bereich. Es folgt das Profil Sport mit 37 Anmeldungen. Für den bilingualen Zweig meldeten sich 27 Kinder an. „Das Interesse für die verschiedenen Profile variiert von Jahr zu Jahr“, sagte Aufe-roth. Er vermute, dass die MINT-Fächer in diesem Jahr sehr gefragt seien, weil sich da in Verbindung mit dem Projekt „Digitale Schule“ interessante Möglichkeiten ergeben würden. Am AFG werden die Fünftklässler seit einigen Jahren mit Tablets ausgestattet. 

Was Auferoth freut: „Zusammen kommen das Christophorus-Gymnasium und wir auf 203 Anmeldungen – das ist ein starkes Zeichen für den Standort Gymnasium.“ Und eine gute Aussicht für den Oberstufenunterricht: Der starke Jahrgang ermögliche ein breit gefächertes Angebot von Kooperationskursen an beiden Gymnasien. Während das St. Christophorus-Gymnasium auf Vorjahresniveau blieb,  verzeichnete das AFG 23 Anmeldungen mehr.  „Ich denke, unser innovatives Angebot ist dank der vielen Aktionen zur 50-Jahr-Feier des AFG noch einmal sehr deutlich wahrgenommen worden“, erklärte Auferoth. Dadurch sei das Innenleben der Schule sehr transparent geworden. 

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