„Initiative lebendige Spielstraße“

Flyer mit Fakten für mehr Verkehrssicherheit wird in Werne verteilt

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Sie haben den doppelseitigen Flyer entworfen beziehungsweise die Produktion und Verteilung unterstützt: Fahrschullehrer Tobias Niedrich, Alexander Heidemann (Roxx Design), Daniel Steinhoff (Initiative Lebendige Spielstraße), Sven Melisch (Roxx), Torsten Swat (Initiative), Tiefbauamtsleiter Adrian Kersting, Bürgermeister Lothar Christ und Falk Rzepka (Fahrschule FR).

Werne – Vor rund einem Jahr hat sich die „Initiative lebendige Spielstraße“ formiert und seitdem regen Zuspruch aus der Bevölkerung und dem Stadthaus erhalten. Am Wochenende wird an 15.000 Haushalte in Werne ein Flyer verteilt, der die Ziele der Bürgerinitiative zusammenfasst.

Bei der dazugehörigen Pressekonferenz am Donnerstag im Rathaus lobte Bürgermeister Lothar Christ einmal mehr die Einsatzfreude der Gruppe zum Thema Verkehrsberuhigung: „Das ist vorzeigbares bürgerschaftliches Engagement. Es ist bemerkenswert, nicht zu gucken, was andere tun können, sondern selbst aktiv zu werden.“ 

Der Einsatz der Initiative um die Gründer Daniel Steinhoff und Torsten Swat geht nun mit einem doppelseitigen Flyer in die nächste Runde und soll – nach dem Wunsch der beiden Initiatoren – einen weiteren Teil der „Erziehung zum Umdenken“ darstellen. Damit das leichter gelingt, hat das Duo die heimische Werbeagentur „Roxx Design“ mit ins Boot geholt, die das Ganze optisch ansprechend umgesetzt hat. 

Regelungen in einer Spielstraße für Kinder und Fußgänger

In Marl und Dortmund haben die Initiatoren ähnliche Flyer gefunden, deren Optik aber nicht so überzeugend gewesen sei. „Unser Ziel war es, mehr als ein Anweisungsblatt herauszubringen, denn letztlich wollen wir damit alle Zielgruppen ansprechen“, so Daniel Steinhoff. So werden auf der Vorderseite die Regelungen in einer Spielstraße für Kinder und Fußgänger ebenso kurz erklärt wie für Autofahrer, die Informationen zu den Themen Fahrverhalten und Parken erhalten. 

Um den Flyer zu finanzieren, hat die Bürgerinitiative die lokalen Fahrschulen von Tobias Niedrich und Falk Rzepka gewonnen. Große Überzeugungsarbeit sei dafür nicht nötig gewesen. Eine Win-Win-Situation, denn schließlich ist es für beide Seiten ein besonderes Anliegen, die jungen Fahrer mit dem Thema zu erreichen. Bedarf gibt es aber auch bei langjährigen Fahrern. „75 Prozent der Teilnehmer an Aufbauseminaren sitzen da wegen erhöhter Geschwindigkeit“, so Falk Rzepka. 

Auf der Rückseite sind weitere Fakten zum Thema der verkehrsberuhigten Bereiche zu finden. Auch diese sind nicht alle allgemein, sondern beziehen sich auch auf die seit dem Start der Initiative erfolgten Geschwindigkeitskontrollen, nach denen fast 90 Prozent der in verkehrsberuhigten Bereichen gemessenen Fahrzeuge zu schnell unterwegs gewesen sind. Die Stadt finanziert die Verteilung des Flyers, der am Sonntag der Ausgabe von „Werne am Sonntag“ beiliegen wird.

Vor zwei Wochen haben Mitglieder der Initiative und Anwohner vor der alten Barbaraschule selber Piktogramme aufs Pflaster gemalt.

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