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Extreme Hitze: Freiwillige Feuerwehr Werne übt mit realen Flammen

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Eindrucksvolle Realausbildung: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hatten mit mehrere hundert Grad heißen Flammen zu kämpfen.
Eindrucksvolle Realausbildung: Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr hatten mit mehrere hundert Grad heißen Flammen zu kämpfen. © Feuerwehr Werne

Für die Freiwillige Feuerwehr Werne ergab sich jetzt eine besondere Gelegenheit: Bei der Realbrandausbildung wurde unter anderem klar, wie wichtig die richtige Schutzausrüstung ist.

Werne - Am Freitag und Samstag (17./18. Juni) hatte die Freiwillige Feuerwehr Werne die Möglichkeit, zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Selm in einem Brandcontainer zu trainieren. Die Realbrandausbildung wurde laut Mitteilung der Feuerwehr durch die Firma DELTA Safety & Protection GmbH aus Sulingen durchgeführt. Die Gelegenheit ergibt sich im Alltag der Freiwilligen Feuerwehr eher selten.

Im ersten Durchgang konnten sich alle an die enorme Hitze gewöhnen, das Rauch- sowie Flammenbild ansehen und beobachten, was mit dem Rauch passiert. Hier konnte man den sogenannten „Flash Over“ beobachten, die schlagartige Brandausbreitung auf einen gesamten Brandraum. Der Großteil der Flammen und Hitze rollte über die Köpfe der Teilnehmer hinweg, da ein Höhenunterschied von 40 Zentimetern zum normalen Boden im Anhänger besteht.

Temperaturen von mehreren 100 Grad ausgesetzt

Im zweiten und dritten Durchgang wurde mehr auf die Taktik mit dem Strahlrohr und der Türöffnung eingegangen. Brandrauch und Tür wurden gekühlt, um diese dann zu öffnen und ausreichend Sprühstöße in den Brandraum zu geben, damit eine Rauchgasdurchzündung verhindert werden kann. Zudem bekamen die Feuerwehrleute zu spüren, wie heiß Wasserdampf ist.

Natürlich erfolgte die gesamte Ausbildung in der persönlichen Schutzausrüstung, bestehend aus der Brandschutzkleidung, Atemschutzgerät, Helm und einem Poncho. Schließlich waren die Auszubildenden Temperaturen von mehreren 100 Grad ausgesetzt. Die Feuerwehr zieht ein positives Fazit: Die Realbrandausbildung sei für alle Teilnehmer ein Erlebnis wert gewesen.

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