Schlimmer Vorfall

Eurobahn: Stundenlanger Notdienst auf Strecke Dortmund - Münster

Etwa einen Kilometer vom Bahnhof Werne entfernt ereignete sich am frühen Freitagmorgen ein schlimmer Vorfall.
+
Etwa einen Kilometer vom Bahnhof Werne entfernt ereignete sich am frühen Freitagmorgen ein schlimmer Vorfall.

Die Eurobahn musste auf der Strecke Münster-Dortmund am Freitagmorgen, 16. April, stundenlang einen Bus-Notdienst einrichten. Grund war ein schlimmer Vorfall zwischen Lünen und Werne.

Werne/Kreis Unna - Bahnpendler mussten sich am Freitagmorgen auf Behinderungen bei der Eurobahn einstellen. Auf der Strecke zwischen Münster und Dortmund war zwischen Lünen und Werne ab etwa 6 Uhr ein Bus-Notverkehr eingerichtet. Grund war ein schlimmer Vorfall. Laut Fahrplahn-Übersicht verkehren die Züge wieder seit 9.30 Uhr.

Etwa einen Kilometer, aus Richtung Lünen gesehen, vor dem Bahnhof in Werne kam es zu einem sogenannten Personenschaden. Eine Person hat sich in Selbstmord-Absicht vor den Zug geworfen. „Der Triebwagenführer hat gegen 6 Uhr einen lauten Knall gehört“, sagt Eurobahn-Sprecherin Nicole Pizzuti auf Anfrage der Redaktion. Er habe dann sofort alle Notfall-Maßnahmen eingeleitet. Die Person wurde aber vom Zug überrollt und starb an der Unfallstelle.

Eurobahn im Kreis Unna: Stundenlanger Notdienst auf Strecke Dortmund - Münster

Wegen der Unfallaufnahme und der polizeilichen Ermittlungen zieht sich die Störung auf der Strecke mittlerweile über mehr als drei Stunden. „Wir haben sofort einen Bus-Notdienst eingerichtet“, sagt Nicole Pizzuti. Der Zug, der die Person erfasst hat, war am frühen Freitagmorgen, 16. April 2021, um 5.34 Uhr in Münster Richtung Dortmund gestartet. Planmäßig befand er sich dann einige Minuten nach 6 Uhr einen Kilometer hinter dem Bahnhof Werne, wo das Unglück dann geschah. - von Jörg Heckenkamp

Hinweis der Redaktion: Wir berichten in der Regel nicht über Selbsttötungen, weil leider durch die Berichterstattung die Nachahmerquote erhöht wird. Wir machen eine Ausnahme, wenn Suizide durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie sich selbst in einer Krisensituation befinden, suchen Sie sich bitte Hilfe, beispielsweise bei der Telefonseelsorge (Tel. 0800-1110111).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion