Estrich im Neubau noch nicht trocken

Wiehagenschule: Umzug erst in den Herbstferien

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Die Arbeiten zur Fertigstellung des Neubaus liegen zwar noch im Zeitplan, doch ein Umzugstermin schon in den Sommerferien kann nicht mehr garantiert werden. Daher planen die Verantwortlichen um.

Werne – Der Umzug der Wiehagenschule verzögert sich: Erst nach den Herbstferien startet der Schulbetrieb im Neubau an der Stockumer Straße. Das teilten am Montag Wernes Schuldezernent Alexander Ruhe, Schulleiterin Klaudia Funk-Bögershausen sowie Vertreter des Kommunalbetriebs mit.

Eigentlich sollte der Umzug schon innerhalb der anstehenden Sommerferien erfolgen. Als Grund für die Verspätung wird der Estrich angeführt, der sich über gut 2 800 Quadratmeter im Gebäude erstreckt. Dessen Trocknung ziehe sich hin – und damit auch die weiteren Baumaßnahmen im Neubau. 

Obwohl man aktuell noch im Zeitplan liege, könne man wegen der Umstände nicht mehr garantieren, dass der angepeilte Termin zu den Sommerferien klappt, erklärte Frank Adamietz. „Die Schulleitung und der Träger brauchen aber Planungssicherheit“, so der KBW-Leiter Adamietz, um zum Beispiel den Busverkehr, die Mittagsverpflegung und den OGS-Bereich zu organisieren. Außerdem wolle man schließlich nicht in eine Baustelle einziehen, fügte Funk-Bögershausen hinzu.

Teilten die Entscheidung mit: (von links)  Schuldezernent Alexander Ruhe, KBW-Leiter Frank Adamietz, Schulleiterin Klaudia Funk-Bögershausen und Björn Rother vom Kommunalbetrieb.

Laut der Schulleiterin sind die Eltern per Brief am Montag über den neuen Zeitplan informiert worden. „Für uns ist es eine neue Herausforderung“, meinte Funk-Bögershausen im Hinblick darauf, dass nun auch logistisch umgeplant werden müsse. Denn eigentlich hätten die Verantwortlichen während der Sommerferien sechs Wochen Zeit für den Umzug, nun blieben dafür aber nur die beiden Wochen in den Herbstferien. „Wir bekommen eine neue Hülle, aber die Möbel nehmen wir mit herüber“, sagte Funk-Bögershausen zum Umzug.

Aus zwei Standorten wird einer

Derzeit werden in der Wiehagenschule an der Horster Straße 230 Kinder der Klassen 1c und 1d sowie die Jahrgänge 3 und 4 unterrichtet. Am Standort der ehemaligen Wienbredeschule an der Schulstraße lernen die 160 Kinder der Klassen 1a und 1b sowie des dritten Jahrgangs. Seit dem Jahr 2015 bestehe die „Spagat-Situation“, wie Funk-Bögershausen es formuliert. Im Neubau an der Stockumer Straße werden nun nach den Herbstferien die beiden bisherigen Standorte zusammengeführt.

Trocknungsprozess soll beschleunigt werden

Zum Kollegium der beiden Standorte gehören 31 Mitarbeiter sowie 16 im Offenen Ganztag und in der Frühbetreuung. Dass der Estrich entgegen der Planung noch nicht getrocknet sei, habe nichts mit Pfusch am Bau zu tun, hieß es. „Es ist ein dickes Paket“, erläuterte Björn Rother vom Kommunalbetrieb. Aktuell sei er noch zu nass, um die weiteren Arbeiten im Gebäude beginnen zu können. Im zweiten Obergeschoss sei der Estrich schon im März eingebracht worden, danach folgten das Erdgeschoss und das Foyer. Man versuche nun aber, den Trocknungsprozess zu beschleunigen, hieß es.

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