Erstmals mehr als 10000 Patienten im Krankenhaus

Zum Neujahrsempfang trafen sich die Vertreter der Krankenhäuser aus Lünen und Werne. ▪

WERNE/LÜNEN ▪ Die vor dreieinhalb Jahren unter dem Dach des Krankenhausverbunds St. Rochus zusammengeführten Kliniken St. Marienhospital Lünen und St. Christophorus-Krankenhaus Werne blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück.

Allein in der Werner Einrichtung sei mit 10 000 behandelten Patienten ein neuer Rekord aufgestellt worden, sagte Geschäftsführer Michael Goldt am Rande des Neujahrsempfangs in der Lünener Einrichtung am Freitagabend.

.„Der Zusammenschluss hat sich bestens bewährt. Er war der Entwicklung beider Häuser absolut zuträglich“, sagte Goldt. Wichtigste Neuerung des vergangenen Jahres war die Zusammenlegung der Zentrallabore am Standort Lünen im Februar, durch die pro Jahr 250 000 Euro eingespart werden können. Und auch 2012 sollen wieder Synergieeffekte genutzt werden. 3,1 Millionen Euro investiert die St. Rochus GmbH in den Ausbau der Zentralküche Lünen, von der aus ab Oktober auch das Werner Krankenhaus mit Speisen beliefert werden soll. Die Errichtung einer Zentralküche war nötig geworden, um neue EU-Normen einhalten zu können. Ein Umbau der Werner Krankenhausküche war aufgrund der veralteten Ausstattung nicht rentabel. „Sie hätte komplett erneuert werden müssen“, so der Lünener Geschäftsführer Axel Weinand.

Neben dem erfolgreichen Umbau sei es ein weiteres Ziel beider Krankenhäuser, sich verstärkt als attraktiver Arbeitgeber für ärztlichen Nachwuchs zu präsentieren.

Ein Baustein hierfür sei die Kooperation mit den weiterführenden Schulen der Region bei Berufspraktika, die Professor Dr. Wolfram Wilhelm in seinem Vortrag zur medizinischen Entwicklung der Kliniken lobend hervorhob. Außerdem werden Vertreter beider Häuser im Mai auf Berufsmessen in Österreich werben.

Weinand nahm den Neujahrsempfang zum Anlass, sich bei den über 400 Mitarbeitern des St. Christophorus-Krankenhauses und den mehr als 1200 Mitarbeitern des St. Marienhospitals für die geleistete Arbeit und ihr großes Engagement zu bedanken. „Die positive Einstellung zu ihrem Beruf, immer für den Patienten da zu sein, ist vorbildlich und keine Selbstverständlichkeit. Man kann sich immer auf Sie verlassen, obwohl wir Ihnen mit unseren vielen Baumaßnahmen, Umzügen und knappen Stellenplänen viel zumuten“, sagte Weinand. - cho

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