Erster Spatenstich für Grundschul-Neubau

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Beim erster Spatenstich für den Grundschul-Neubau am Mittwoch griffen auch Wiehagenschüler zur Schüppe – jeweils stellvertretend für ihren Jahrgang. Mit dabei auch (v.l.) Prof. Klaus Legner (Architekturbüro h4a), Lars Hübchen (Vorsitzender KBW-Ausschuss), Schulleiterin Klaudia Funk-Bögershausen, Benedikt Striepens (Vorsitzender Schulausschuss) und Bürgermeister Lothar Christ.

Werne - Für den Grundschul-Neubau auf dem Gelände der abgerissenen Weihbachschule an der Stockumer Straße wurde am Mittwoch der erste Spatenstich gesetzt. Mehr als 80 Gäste kamen. Im Frühjahr 2019 soll hier die Wiehagenschule einziehen.

Die Wiehagenschule hat seit mehr als zwei Jahren zwei Standorte. So werden die Zweitklässler mangels Platzes nicht mehr an der Horster Straße unterrichtet, sondern im Wienbrede-Gebäude an der Schulstraße. Dass in der Öffentlichkeit keine Klagen über die damit verbundenen Belastungen laut würden, sei dem Einsatz des Kollegiums, den „engagierten Eltern“ und den „tollen Wiehagen-Kindern“ zu verdanken, sagte Schulleiterin Klaudia Funk-Bögershausen beim Festakt. Die Freude sei nun groß, dass es wie versprochen losgehe mit dem Bau eines neuen Domizils.

Wichtiges Signal an Schulgemeinschaft

Zuvor hatten Vertreter aus Politik und Verwaltung von einem „wichtigen Signal an die Schulgemeinschaft“ gesprochen, der vom Spatenstich ausgehe. Bürgermeister Lothar Christ wies überdies auf den Neubau des Schulzentrums hin, auf Anbauten an Schulgebäuden und die geplante Erweiterung der Uhlandschule. „Alle reden davon, in Bildung zu investieren. Wir machen das.“

Nächste Woche starten die Kanalarbeiten für den knapp zehn Millionen Euro teuren Neubau. Nach Sim-Jü geht’s mit den Erdarbeiten weiter. Auch die Kostensteigerung von 400.000 Euro war am Mittwoch Thema. Gegen den vorgeschlagene Wegfall der Glasfassade hatte niemand etwas einzuwenden – auch nicht Prof. Klaus Legner vom Architekturbüro h4a. Das pädagogische Konzept – Lernhäuser statt Flurschule – werde dadurch nicht berührt.

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