Coronavirus in Werne

Erster Deltafall in Werne aufgetreten - RKI mahnt zur Vorsicht bei der Variante

Eine FFP2-Maske hängt an einem Haken.
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In Werne ist zu Montag (26. Juli) der erste Deltafall des Coronavirus bekannt geworden.

Die erste Person in Werne hat sich zu Montag (26. Juli) mit der Deltavariante des Coronavirus infiziert. Das teilte der Kreis Unna nach dem Wochenende mit. Das RKI warnt eindringlich vor der Variante.

Werne - In Werne hat sich erstmals eine Person nachweislich mit der Deltavariante des Coronavirus infiziert. Das geht aus den neuesten Zahlen des Kreises Unna vom Montag (26. Juli) hervor. Sie ist eine der drei Varianten neben der Alpha- und Beta-Variante, die das Robert-Koch-Institut (RKI) als besorgniserregend bezeichnet, da diese „mit besonderen Eigenschaften wie höherer Übertragbarkeit und einer veränderten Immunantwort im Zusammenhang stehen können“. Sie gilt also als besonders ansteckend.

Experten raten laut Medienberichten dringend dazu, weiterhin Masken zu tragen und die Hygienevorschriften einzuhalten. Mittlerweile gilt die Delta-Variante als vorherrschende Variante in Deutschland mit einem Anteil von 59 Prozent aller Infektionen, hieß es Anfang Juli vom RKI.

Lokale Inzidenz auf 13,39 in Werne gestiegen

In Werne wurde zu Montag eine Coronainfektion gemeldet (1274 bisher). 4 Personen gelten als aktiv infiziert. Unverändert 1214 gelten offiziell als wieder genesen. Es gibt weiterhin keine neuen Alpha- (196) als auch Betafälle (0) in Werne. Die lokale 7-Tages-Inzidenz in Werne ist nach eigenen Berechnungen um 3,34 Punkte auf 13,39 gestiegen.

Im gesamten Kreis Unna haben sich zu Montag 17 weitere Personen infiziert (19.122 bisher). 53 Personen (+11) gelten als aktiv infiziert. 18.579 (+6) gelten als wieder gesundet. 3 neue Deltafälle (43 bisher) sind zu Montag bekannt geworden.

Im Kampf gegen steigende Infektionszahlen werden jetzt auch Jugendliche im Impfzentrum in Unna geimpft. - Bericht von Eva-Maria Spiller.

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