Erste Arbeiten für Rohbau an der Wiehagen-Grundschule starten

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Ein Bagger bereitet das Gelände für den Neubau der Wiehagen-Grundschule vor.

Werne - Sieben Wochen sind vergangen seit dem ersten Spatenstich für die neue Wiehagenschule. Seither ist – bis auf Kanalarbeiten – noch nicht allzu viel passiert auf dem Baugrundstück an der Stockumer Straße...

Aber das war auch noch gar nicht vorgesehen, heißt es bei der Stadt. Man liege im Zeitplan. Nun jedoch haben die vorbereitenden Arbeiten zur Gründung des neuen Gebäudes begonnen. 

Dazu ist die mit dem Rohbau beauftragte Firma Sievert aus Werne mit einem Bagger vorgefahren. Die Fläche wird gerodet, auch wird der Platz zum Aufstellen von Baucontainern geschaffen. Zunächst werden auch die Grundleitungen unter der späteren Bodenplatte verlegt; einen Keller gibt es nicht. 

Laut Björn Rother vom Kommunalbetrieb der Stadt Werne (KBW) werden in diesen Tagen auch die Voraussetzungen geschaffen, damit der Baustellenverkehr ungehindert fließen kann. Die Fahrzeuge erreichen das Grundstück über den Ostring und die Straße „Am Weihbach“ und verlassen es über die Stockumer Straße. Dazu werden Poller zwischen der Neben- und der Hauptstrecke entfernt. Der Rohbau des neuen Schulgebäudes soll im Juni stehen. 

Laut Rother gehen die Verantwortlichen zunächst nicht davon aus, dass man wegen des bevorstehenden Winters eine längere Pause wird einlegen müssen. Auch in den Vorjahren habe es keine allzu starken Minustemperaturen gegeben. In der morgigen Sitzung des Schulausschusses (17.30 Uhr; Stadthaus) sowie in der nächsten Zusammenkunft des KBW-Ausschusses am kommenden Mittwoch (gleiche Zeit, gleicher Ort) wird über den Stand der Arbeiten berichtet. 

Laut Sitzungsvorlage ist bereits ein zweites Ausschreibungspaket veröffentlicht und submittiert worden. Die noch zu überprüfenden Angebote für Gerüst- und Dachdichtungsarbeiten sowie die Fassadenfenster lägen innerhalb des vorgesehenen Budgetrahmens von rund 950.000 Euro brutto.

Experte erläutert Akustik-Fragen 

In der zurückliegenden Sitzungsperiode hatte sich die Politik wegen nicht erwarteter Mehrkosten im Zuge der ersten Ausschreibung darauf verständigt, auf eine Komplett-Glasfassade am Gebäude zu verzichten und Zugeständnisse bei der Ausstattung zu machen. Ein solches betraf die Klassenräumen, die nicht mehr mit ganzen Akustikwänden, sondern nur noch mit kleineren Modulen bestückt werden sollen. Welche konkreten Folgen dies hat, erläutert ein Experte im KBW-Ausschuss. Das Budget für den Neubau beträgt zehn Millionen Euro. 

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