Kunstgießerei hat Figur überarbeitet

Endlich: Das zerbrochene Sparschwein an der Sparkasse ist wieder komplett

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Stellten die reparierte Figur wieder auf: Martin Scharf (weiße Jacke) und Ralf Kemper, Hausmeister der Sparkasse.

Das zerbrochene Sparschwein ist wieder intakt. Zumindest die Skulpturengruppe dieses Namens, die ihren Platz vor der Sparkasse in der Innenstadt hat. Seit Donnerstag stehen wieder alle Figuren. Bekanntlich war eine von ihnen Ende September umgefallen.

Werne – Die Sparkasse an der Lippe hatte die Kunstgießerei Schwab mit der Reparatur beauftragt. „Die Firma hat die Figuren seinerzeit auch gegossen“, berichtete Martin Abdinghoff, Vorstandsmitglied des Geldinstituts. Martin Scharf, Mitarbeiter der Kunstgießerei transportierte die Skulptur eines Mädchens am Donnerstag zurück in die Innenstadt. 

Daran angebracht: Die neuen Halterungen unter den Füßen. „Die alten Haltestangen waren angesägt, deswegen ist die Figur irgendwann umgefallen“, sagte Scharf. Jetzt ist das Mädchen mittels einzementierter Ankerstangen wieder fest im Boden verankert. 

Mädchenfigur instand gesetzt und vor Sparkasse fest installiert

Mädchenfigur instand gesetzt und vor Sparkasse fest installiert

Das Unternehmen kümmerte sich aber nicht nur um die neue Befestigung. „Wir haben auch neu patiniert“, erläuterte Scharf. Das sei im Zuge der Reparaturarbeiten notwendig gewesen. Denn die neuen Verankerungen reichen etwas bis zu den Knien der Figur – auch im gekrümmten Bein. „Da habe ich den Edelstahl erhitzt und in die richtige Position gebogen. Danach haben wir die Halterungen in den Waden angeschweißt“, erklärte der Fachmann. 

Durch die dabei entstehende Hitze laufe die Bronze etwas an. „Also mussten wir sandstrahlen und bürsten. Danach ist der Bereich metallisch rein und richtig glänzend.“ In einem weiteren Schritt kam eine chemische Lösung zum Einsatz. „Die reagiert sofort und gibt der Figur das endgültige Aussehen.“ 

Dass die Rückkehr des Skulptur so lange gedauert hat, habe mehrere Gründe, so Abdinghoff. „Erst einmal mussten wir herausfinden, wer die Skulptur reparieren konnte.“ Als dann vor etwa einer Woche der Anruf kam, dass die Reparaturarbeiten abgeschlossen sind, galt es, den Wetterbericht zu studieren: Das Aufstellen ist nur bei Temperaturen über null Grad möglich.

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