Betriebsrat entscheidet

Verhandlungen bei AB Elektronik gescheitert

WERNE - Der Betriebsrat von AB Elektronik hat die seit November laufenden Verhandlungen über einen Interessenausgleich für gescheitert erklärt. Demnach hat die Arbeitgeber-Seite kurz vor der geplanten Vertragsunterzeichnung am Donnerstagmorgen einen Vereinbarungs-Entwurf vorgelegt, der weit von den bislang erarbeiteten Ergebnissen abgewichen sei.

Nun will die Arbeitnehmer-Vertretung auf gerichtlichem Weg einen betrieblichen Interessenausgleich erstreiten und rechnet mit einer Entscheidung binnen der nächsten vier Wochen. Anlass für die Verhandlungen war die im September angekündigte und teils bereits vollzogene Verlagerung von Teilen der Produktion nach Rumänien.

Die Geschäftsführung des Automobilzulieferers, der zum englischen tt-electronics-Konzern gehört, will sich gegenwärtig nicht zum Sachverhalt äußern. Noch bis Ende 2013 gilt eine Betriebsvereinbarung, wonach AB Elektronik die Zahl der Vollzeit-Stellen auf minimal 528 reduzieren kann. Aktuell beträgt sie rund 570 (bei etwa 610 Beschäftigten). - am

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