AB Elektronik fährt auf E-Mobilität ab

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Das neue E-Mobil stellten Vertriebsleiter Michael Finger, Geschäftsführer Thomas Rinschede und Beschaffungsleiter James Knowlden (v.li.) vor. ▪

WERNE ▪ Er ist silbern, extrem leise, ganz schön flott unterwegs und repräsentiert die Unternehmensstrategie des Werner Automobilzulieferers AB Elektronik. Seit kurzem gehört ein Mercedes A-Klasse mit Elektroantrieb zum Fuhrpark des Betriebes. Ein ganz besonderes Auto, wie Geschäftsführer Thomas Rinschede betonte. Denn AB Elektronik sei es gelungen, eines von 500 A-Klasse-Elektrofahrzeugen nach Werne zu holen, die von Mercedes europaweit im Rahmen von Leasingverträgen angeboten werden.

Das Unternehmen mit Standorten im Wahrbrink und an der Klöcknerstraße setzt den silbernen Flitzer für Kurzstreckenfahrten ein, wo der Mercedes seine Stärken hat. 70 kW Leistung und eine Reichweite von 200 Kilometern sind laut Rinschede gute Argumente für diese Nutzung.

Für den AB-Geschäftsführer symbolisiert das neue Fahrzeug die Zukunft der Mobilität, an deren Gestaltung das Unternehmen schon jetzt tatkräftig mitwirke. E-Mobilität sei mittelfristig eine realistische Alternative, sagte Rinschede: „Die Zeit für Elektroantriebssysteme ist reif.“ AB Elektronik stehe dabei der Automobilindustrie als starker und innovativer Partner zur Seite. Dabei warte man nicht auf Aufträge, sondern entwickle immer wieder auch neue Produkte für Elektroantriebe, die den Herstellern angeboten werden.

„Andere Länder wie zum Beispiel China sind uns weit voraus“, sagte Rinschede, der die Unternehmensstrategie und das neue Fahrzeug gemeinsam mit Vertriebs- und Marketingleiter Michael Finger und dem globalen Beschaffungsleiter James Knowlden vorstellte.

Dabei beschränkt sich der Werner Ableger der britischen tt-electronics nicht nur auf die Entwicklung von elektronischen Bauteilen für die KFZ-Industrie, sondern beteiligt sich auch an einem Forschungsprojekt unter Federführung der Technischen Hochschule Aachen. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines kostengünstigen Kleinwagens ohne Herstellerbindung, der zum Preis von 5 000 Euro angeboten werden kann. Der so genannte „StreetScooter“ soll durch das Zusammenwirken vieler Partner zur Serienreife gebracht werden, erläuterte Michael Finger. AB trage mit seinem Know-How und seiner Erfahrung zum Gelingen bei ▪ kb

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