Hubschrauber angefordert

Dramatischer Einsatz: Kind unter Heuballen eingeklemmt

Feuerwehr im Einsatz: Kind unter schweren Strohballen eingeklemmt.
+
Feuerwehr im Einsatz: Kind unter schweren Strohballen eingeklemmt.

Bis zu 280 Kilogramm schwer kann ein großer Heuballen sein - unter so einem Quader war am Dienstag ein Kind eingeklemmt.

Werne - Beim Spielen in einem Heuunterstand auf einem Feld in Stockum ist am Dienstagabend ein Junge verunglückt. Das Kind wurde unter einem der bis zu 280 Kilogramm schweren Heuquader eingeklemmt und konnte sich nicht selbst befreien. Die Feuerwehr rückte an.

Bei einem Einsatzstichwort wie dem, das um 17.41 Uhr auf den Meldern der Werner Kameraden auftauchte, werde grundsätzlcih ein weeiter hydraulicher Rettungssatz zur Einsatzstelle beordert, teilt die Feuerwehr mit. Neben dem Löschzug 3 aus Stockum rückten deshalb auch die Kameraden des Löschzugs Stadtmitte an.

Der Rettungsdienst, der gleichzeitig am Einsatzort eintraf, konnte die Betreuung des Jungen übernehmen. Vorsichtig verschafften sich die Retter von oben Zugang zu dem Jungen, der unterhalb der 2,80 Meter hoch gestapelten Heuballen mit den Beinen in einem Zwischenraum feststeckte. Weil der Notarzt aus Werne noch in einem anderen Einsatz gebunden war, wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8 aus Lünen ein Notarzt eingeflogen.

Mehrere Einsatzkräfte bewegten per Muskelkraft die schweren Quaderheuballen. Bei einem letzten Quader wurde das Pressengarn aufgeschnitten und händisch den Jungen vom Heu freigelegt. Mittels eines sogenannten Spineboard konnte der Junge gerettet und an den Rettungsdienst aus Werne übergeben werden. Der Junge wurde vor Ort untersucht und zur weiteren Behandlung in ein nahegelegene Krankenhaus gefahren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare