Denkmal Burgstraße 13 wird restauriert

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Die Folie verschwindet: Das Haus Burgstraße 13 wird restauriert.

Werne -  Der als „Folienpalast“ bekannte Schandfleck an der Burgstraße 13 in Werne gehört bald der Vergangenheit an.  Am Mittwoch wurde der offizielle Startschuss für die Sanierung des Denkmals gegeben, das seit vielen Jahren leersteht.

„Das ist ein glücklicher Tag für Werne“, sagte Planungsdezernent Ralf Bülte beim Pressetermin. Der Stadtverwaltung ist es gelungen, einen Investor zu finden, der sich des baufälligen Denkmals annimmt. Zwei vorherige Eigentümer hatten das Gebäude zunehmend verfallen lassen, sodass die Stadt von ihrem Rückkaufrecht Gebrauch machte.

Renovierung Denkmal Burgstraße 13

 Jetzt plant Ilir Krasniqi in dem Denkmal drei Mietwohnungen. Krasniqi besitzt bereits mehrere Objekte in Werne, unter anderem hat er den Neubau auf dem ehemaligen Gelände von Elektro Winkelmann an der Burgstraße gebaut. 

Die Planung für die Restaurierung des Gebäudes erfolgte in enger Abstimmung mit dem Westfälischen Amt für Denkmalpflege in Münster. Denkmalpflegerin Dr. Bettina Heine-Hippler hob die große Bedeutung dieses Objektes für die Stadt Werne hervor. Denn während der vordere Gebäudeteil zur Burgstraße aus dem 17. Jahrhundert stammt, ist das hintere Haus an der Westmauer mit dem Jahr 1588 datiert. Damit gehört es zu den ältesten Profanbauten in Nordrhein-Westfalen.

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