Feuerwehreinsatz in Werne

Plötzlicher Dachstuhleinsturz auf dem Knappweg: Nur Sachschäden

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Werne - Auf einem alten Gehöft am Knappweg ist am Montagabend der Tennengiebel mitsamt dem Dachstuhl überm Wohnhaus eingestürzt. Die Bewohner blieben unversehrt, mussten ihr Heim aber verlassen.

Als gegen 20.33 Uhr der Notruf einging und die Leitstelle den Löschzug Stadtmitte und die Kameraden in Holthausen ausrücken ließ, erschien die Lage dramatischer. 

Da war noch vermutet worden, dass die beiden betagten Bewohner unter den Trümmern liegen könnten, wie Feuerwehrchef Thomas Temmann erläuterte. „Deshalb hat man in Dortmund gleich einen Kran in Marsch gesetzt und mehrere Rettungswagen und Notärzte angefordert, die aber zum Glück nicht benötigt wurden.“ 

Beim Eintreffen der ersten von insgesamt gut 50 Kräften der Feuerwehr habe es schon Entwarnung gegeben. Die beiden Senioren konnten das Haus verlassen und kamen bei der Familie unter. 

Zu den glücklichen Umstände zählte wohl auch, dass Angehörige auf der Weide nebenan gerade mit den Schafen beschäftigt werden, als der Fachwerkbau zusammenkrachte. 

Warum stürzte der Fachwerkbau ein? 

Das wird am nächsten Morgen ebenso die Fachleute beschäftigen wie die Frage, ob das Haus noch standsicher und bewohnbar ist. Es wurde in Abstimmung mit Polizei und Ordnungsamt zunächst vorsorglich gesperrt. 

Wie früher auf Bauerhöfen üblich, befinden sich Tenne und Wohnhaus unter einem Dach. Im vorderen Teil stürzte der Giebel überm Scheunentor nach innen, der gesamte Dachstuhl auch überm Wohntrakt brach zusammen. 

Die Feuerwehr stellte keine Anzeichen dafür fest, dass Lebewesen unter den Trümmern sein könnten. Vermisst wird aber der Hofhund. Gut möglich, so hieß es, dass der vor Schreck davongelaufen sei.

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