Anwohner machen auf Grüppchen aufmerksam

BAK und Polizei unterstützen das Ordnungsamt: „Die Leute reagieren vernünftig“

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„Die Leute reagieren vernünftig“, lautet das erste Fazit auf die verstärkten Kontrollen des Werner Ordnungsamtes.

Werne – Mit 17 Freiwilligen aus anderen Aufgabenbereichen hat die Werner Verwaltung das Ordnungsamt für die Kontrolle der Corona-Auflagen verstärkt. Das ist aber kein Indiz dafür, dass allerhand Verstöße zu ahnden wären. „Die allermeisten sind ganz vernünftig, wirklich einschreiten mussten wir noch nicht“, zog Amtsleiterin Kordula Mertens ein erstes Fazit.

Ihr Amt verfügt für diese Aufgabe nun über etwa 20 Mitarbeiter. „Die Kollegen werden teils von der Polizei begleitet, auch der Sicherheitsdienst BAK ist wieder für uns aktiv und kontrolliert abends bis in die Nachtstunden“, so Mertens. Zweimal am Tag machten sich die Trupps auf den Weg zu abgesteckten Bezirken. „Da geht es in erster Linie um die Ansprache, wenn mehrere Personen zusammenstehen. Die Leute reagieren aber vernünftig.“

Etwa eine Clique junger Leute, die sich auf der Stadthaustreppe trifft, oder Clübchen auf dem Thünen-Spielplatz oder dem Hof der Ex-Barbaraschule, auf die teils Anrufer aus der Nachbarschaft aufmerksam gemacht hätten: Orte wie diese nimmt das Amt neben den „Hotspots“ der Innenstadt in den Blick, wenn zum Wochenende die Sonne verführerisch ins Freie lockt.

Die Gewerbebetriebe hätten von sich aus gut auf die Auflagen reagiert, so Mertens. „Wir hatten aber auch eine Vielzahl von Anfragen, wie die Bestimmungen im Detail aussehen. Beispielsweise, wenn für eine Physiotherapie eine medizinische Notwendigkeit besteht.“ Damit dabei ein einheitliches Maß gilt, stimmen sich die Ordnungsämter am Dienstag auf Kreisebene in Auslegungsfragen ab.

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