Nach Corona-Lockdown: Gastronomen haben Probleme mit Baustelle

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Bis zum Herbst sollen die Bauarbeiten auf der Bonenstraße andauern. Dabei haben die Gastronomen dort gerade erst ihre Türen wieder geöffnet.

Die Gastronomen in Werne dürfen wieder öffnen. Doch die Baustelle an der zentralen Straße macht ihnen das Leben trotzdem schwer. Jetzt gibt es eine Aktion dagegen.

Von Eva-Maria Spiller

Werne - Der Verein „Wir für Werne“ richtet sich in einem offenen Brief an den Werner Bürgermeister Lothar Christ. Die Bauarbeiten auf der Bonenstraße machen den Gastronomen das Leben schwer. 

Seit Montag dürfen die Gastronomien unter den Corona-Lockerungen auch in Werne wieder öffnen. Doch auf der Bonenstraße müssen Gastronomen wegen der Bauarbeiten zur Umgestaltung der Straße mit massiven Einschränkungen ihrer Außenbereiche leben. Die Inhaber der Pizzeria La Strada und der Tapas Bar Mediterraneo hatten bereits vor einer Woche ihren Unmut über die Arbeiten, die eigentlich schon im vergangenen Herbst hätten beginnen sollen, geäußert. 

Am Dienstag bat auch der Verein „Wir für Werne“, ein Zusammenschluss Werner Einzelhändler, die die Attraktivität der Stadt fördern wollen, in einem offenen Brief an Bürgermeister Lothar Christ um eine Verschiebung der Baustelle. 

Verein: Bauarbeiten zu Corona-Zeiten kontraproduktiv 

Darin heißt es, dass die Erneuerungen notwendig seien und es einen optimalen Zeitpunkt nicht gebe. „Aber genau jetzt die Baumaßnahme anzufangen und die Flächen für die Außengastronomie zu streichen, ist in höchstem Maß kontraproduktiv.“ 

Denn die langen Wochenenden im Mai und Juni seien für die Gastronomen, die lange ohne Einnahmen waren, eigentlich ein Lichtblick. Doch mit den Bauarbeiten fallen große Teile der Außengastronomie für sie weg. 

Der Vorschlag des Vereins: Die Bauarbeiten strecken und den Gastronomen in Corona-Zeiten mehr öffentlichen Raum für die Außen-Gastro zuweisen oder die Bauarbeiten in den Herbst verschieben. Die Stadt Werne hatte zunächst abgewogen, ob die Baustelle in dem Abschnitt zu dieser Zeit vertretbar sei, hatte sich letztendlich aber für die Durchführung entschieden.

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