Zeichen gegen leidige Hamsterkäufe

Krankenhaus beschenkt Mitarbeiter in der Krise mit 4.000 Rollen Toilettenpapier

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Die Abholstation für die besondere Gabe ans Personal im Werner Krankenhaus.

Werne - Ob das wohl als geldwerter Vorteil in die Steuererklärung muss? Das Krankenhaus schenkt seinen Mitarbeitern Klopapier.

Eine Pandemie bricht aus – und in Deutschland gibt’s kaum noch Toilettenpapier. Das merken auch Ärzte und Pflegekräfte, wenn sie nach ihrer Schicht noch schnell einkaufen gehen und dann zumeist vor leeren Regalen stehen, weil all die anderen schon da waren - oder hamstern.

Zeichen der Wertschätzung des Arbeitgebers 

Das Katholische Klinikum mit Standorten in Lünen (St. Marien) und Werne (St. Christophorus) hat auf die Situation reagiert, zentral rund 4 000 Rollen mit dreilagigem Papier erworben und den Teams im Haus am Dienstag übergeben. Die Aktion könne als Wertschätzung des Arbeitgebers in besonderen Zeiten verstanden werden, bestätigt Ludger Risse, Standortleiter in Werne.

Etwas Heiteres in Zeiten des Coronavirus 

Zunächst aber soll sie auch ein „deutliches Zeichen gegen Hamsterkäufe“ darstellen. Bei den Mitarbeitern sei die Idee der Geschäftsführung gut angekommen, heißt es – auch, weil sie in grundsätzlich sehr ernsten Zeiten für heitere Momente gesorgt habe. Dass ausgerechnet Toilettenpapier zum Symbol der Coronakrise geworden ist – verrückt, aber wahr

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