1. wa.de
  2. Lokales
  3. Werne

400 Mitarbeiter und Bewohner auf das Coronavirus im Schmallenbach-Haus getestet

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
© DRK

Rund 400 Test auf das Coronavirus gab es seit Dienstag im Schmallenbach-Haus in Fröndenberg. Der tragische Grund sind zwei Todesfälle.

Kreis  Unna - Rund 400 Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheimes Schmallenbach-Haus in Fröndenberg werden seit Dienstag auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Auslöser war der Tod zweier gesundheitlich vorbelasteter Bewohner der Einrichtung in der vergangenen Woche, bei denen auch eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden war. Um eine weitere Ausbreitung des Virus auf die risikobehaftete Gruppe der vorwiegend alten und vorerkrankten Bewohner oder die Pflegekräfte zu vermeiden, wurde die Einrichtung vorsorglich vom Kreis-Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt. 

Seit Dienstag läuft vor Ort nun eine groß angelegte Aktion, bei der von allen Bewohnern und Mitarbeitern Abstriche genommen und auf eine mögliche Infektion untersucht werden. Unterstützung bekommt die Kreis-Gesundheitsbehörde dabei durch die Feuerwehr Fröndenberg und diversen DRK-Einsatzeinheiten. Während am Dienstag die Einheit UN 02 um Zugführer Gisbert Duttke und insgesamt 17 Hilfskräfte aus den Ortsvereinen Bönen und Kamen vor Ort war, wirkten am Mittwoch 15 Kräfte der Einheit 03 der DRK-Ortsvereine Unna, Holzwickede, Schwerte und Fröndenberg mit. 

null
© DRK

Drei Stationen wurden aufgebaut, an denen parallel Abstriche genommen werden können. Während des Verfahrens erhalten alle Betroffenen einen Mundschutz, werden mit einem Infoblatt aufgeklärt und durch den Test geleitet. Parallel hierzu ist der DRK-Kreisverband Unna nun Teil des Einsatzstabes der Kreisverwaltung, der momentan täglich im Feuerwehrservicezentrum Unna tagt. 

„Im Wechsel wirken Kreisrotkreuzleiter Robert Wettklo und sein Stellvertreter Marko Wilke dort im Hintergrund an den weiteren Planungen zur Verlangsamung der Virusausbreitung mit und koordinieren die Aufgaben der DRK-Einsatzeinheiten“, heißt es in einer Mitteilung.

Auch interessant

Kommentare