Coronavirus in Werne

Coronafälle an Kita und Schule in Werne: Ganze Einrichtung muss schließen

In Werne muss eine Kita geschlossen bleiben aufgrund eines Coronafalls.
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In Werne muss eine Kita geschlossen bleiben aufgrund eines Coronafalls.

In Werne wurden am Montag (30. November) zwei weitere Coronafälle bekannt: Neben dem Anne-Frank-Gymnasium ist die Kita Biberburg betroffen. Hier hat sich eine Erzieherin infiziert - das hat drastische Auswirkungen.

Werne - Das Schulamt der Stadt Werne meldet an diesem Montag (30. November) erneut neue Corona-Fälle. Demnach hat sich eine Erzieherin der Kita Biberburg an der Stockumer Straße mit dem Coronavirus infiziert. Weil sie während eines Konzeptionstages in der Kita mit den anderen Erzieherinnen in Kontakt stand, müssen auch diese in Quarantäne, erklärte Alexander Ruhe, Jugenddezernent der Stadt Werne. Nun bleibt die Kita geschlossen. (News zum Coronavirus)

Die betroffene Erzieherin hatte bei dem Konzeptionstag Symptome gezeigt, sodass nun das gesamte Personal in Quarantäne muss. Die Anordnung soll je nach Kontakt zwischen dem 3. und 7. Dezember andauern. Große Auswirkungen hat es allemal. „Weil alle Erzieherinnen erst einmal zuhause bleiben müssen, wird die Kita komplett geschlossen“, erklärt Ruhe.

Corona in Werne: Maximal 40 Kita-Kinder von Quarantäne betroffen

Die Kinder – laut Ruhe sind es maximal 40 Mädchen und Jungen – aus drei Gruppen müssen nun anderweitig betreut werden. Wenn die nun in Quarantäne geschickten Erzieherinnen negativ auf das Coronavirus getestet wurden, können sie in die Kita Biberburg zurückkehren. Wie die Eltern bis dahin ihre Kinder betreuen können, muss nun geklärt werden.

Neben dieser Kita gab es einen weiteren Corona-Fall am Anne-Frank-Gymnasium. Hier hat sich ein Fünftklässler mit dem Coronavirus infiziert. Nun müssen zwei Klassen und damit 50 Schüler in Quarantäne, so Ruhe weiter. Das Schulamt habe am Sonntag davon erfahren. Die Schulleitung habe die Eltern informiert. „Das hat gut funktioniert. Heute sind keine Schüler, die von der Quarantäne betroffen sind, in der Schule“, erklärt Ruhe. Die Infektion des Fünftklässlers würde auch nicht im Zusammenhang mit den vorherigen Fällen am AFG stehen, so Ruhe weiter.

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