Corona-Fall an Kita in Werne - Entwarnung an Uhland-Grundschule

Ein Kind an der DRK-Kita „Pfiffikus“ in Werne hat sich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert.
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Ein Kind an der DRK-Kita „Pfiffikus“ in Werne hat sich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert.

An der Uhland-Grundschule gibt es eine weitere Corona-Infektion. Allerdings war das Kind nicht in der Schule. Aber laut der Stadt Werne ist ein weiterer Fall an der DRK-Kita Pfiffikus in Werne aufgetreten.

Werne - Ein weiteres Grundschul-Kind der Uhlandschule in Werne hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Bei dem Kind handelt es sich um das Geschwisterkind des Schulkindes, dessen Infektion am Freitag bekannt geworden war.

Allerdings war das Geschwisterkind in letzter Zeit nicht in der Schule, sodass Kreis und Stadt weitere Infektionen in dessen Klassengruppe ausschließen können. Eine Lehrkraft der Klassengruppe habe sich aber freiwillig selbst testen lassen, da sie kurzzeitig Kontakt zu der Familie gehabt habe, so Schulleiterin Eleonore Neumann.

Coronavirus in Werne: Weiteres Kind betroffen

Für die Klassengruppe des Kindes, dessen Infektion am Freitagmittag bekannt geworden war, geben Stadt und Uhlandschule Entwarnung: Die Tests der acht Mitschüler und zwei Lehrkräfte, die am Freitagmorgen durchgeführt wurden, sind negativ ausgefallen.

„Wir können froh sein, dass es nur eine Lerngruppe ist“, sagt Schulleiterin Eleonore Neumann. Am Dienstag soll ein weiterer Test der Personengruppe durchgeführt werden. Unabhängig von den Testergebnissen müssen Mitschüler und Lehrkräfte aber weiterhin in Quarantäne bleiben. „Die Quarantäne wird nicht verkürzt“, so Ruhe.

Fälle stehen miteinander im Zusammenhang

Über das Wochenende ist eine weitere Infektion an der DRK-Kita „Pfiffikus“ in Werne bekannt geworden. Laut Jugenddezernent Alexander Ruhe der Stadt Werne habe das Kind Kontakt zu der betroffenen Familie der Uhland-Schüler gehabt. „Die Fälle stehen miteinander im Zusammenhang.“ Der Fall sei durch die Abfrage von Kontaktpersonen der Uhland-Schüler aufgefallen. Die Kita-Gruppe des Kindes, die bis zu 25 Kinder umfasst, ebenso wie drei Erzieherinnen, befinden sich nun ebenfalls in Quarantäne.

Laut Alexander Ruhe seien die betroffenen Kita-Kinder und -Erzieher nun mündlich in Quarantäne geschickt worden. Am Montag (15. Juni) werden die betroffenen Personen durch das Gesundheitsamt des Kreises auf das Coronavirus getestet. Jugenddezernent Alexander Ruhe geht davon aus, dass die Stadt am Dienstag verkünden kann, wie die Testergebnisse aussehen. „Derzeit kann man da eine 24-Stunden-Frist, bis die Ergebnisse da sind, gewährleisten.“

Insgesamt sind seit vergangenem Donnerstag neben den drei Infektionen der Kindern sechs weitere Infektionen von Personen im näheren Umfeld der Kinder bekannt geworden.

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