„Circus ABIgalli“: Abiturientia legt gelungenen Abend hin

Die Stuhlreihen sind prall gefüllt. Die jährliche Veranstaltung hat längst ihre Fans gefunden.

WERNE - Unter dem Motto „Circus ABIgalli“ stand Donnerstag Abend das „Abi on Stage“-Event des Gymnasiums St. Christophorus. Vor zahlreich erschienenem Publikum gab die diesjährige Abiturientia in spe ein breites Sammelsurium an Sketchen und Auftritten zum Besten.

Frei nach ihrem auf ProSieben laufenden Show-Vorbild „Circus HalliGalli“ gestaltete die Q2 des Gymnasiums den obligatorischen Abschluss der Schullaufbahn. Die Rollen von Joko und Klaas übernahmen dabei die Schüler Marius Przybilla und Julian Olk. Sie führten durch ein Programm, das teils aus Liveacts und interaktive Aktionen, teils aus eingespielten, vorab aufwendig produzierten Videofilmen bestand.

„Abi on Stage“ hat Tradition am Christophorus-Gymnasium; jede angehende Abiturstufe gestaltet am Ende ihrer Schulzeit einen unterhaltsamen Abend, an dem die Akteure oft scharfzüngig sowohl das Lehrerkollegium als auch sich selbst auf die Schippe nahmen. Dabei fallen die Auftritte in der Regel wesentlich kreativer und humorvoller aus, als man es von solch jungen Entertainern vielleicht erwarten würde. Die Show stellt eine schulinterne Konstante dar und spricht schon längst weit mehr Leute an als den Familienkreis der Mitwirkenden. „Fünf Minuten nach Einlass waren alle Plätze restlos besetzt“, sagte Vanessa Winkelmann, selbst Schülerin der Q2.

Nach der Eröffnung durch den selbstproduzierten Song „Ich bin zu blöd für Abitur“ über das beschwerliche Schülerdasein wurde auch die weitere aktuelle TV- und Kino-Landschaft ins Programm aufgenommen: Jonas Rieping stellte als „Überraschungs-Stargast“ Guido Maria Kretschmer die Schüler-Version der Fashion-Show „Shopping Queen“ des Stardesigners vor, während die lockere Rivalität zwischen der Schule und dem benachbarten Anne-Frank-Gymnasiums in einer Parodie der Filmreihe „Die Tribute von Panem“ verarbeitet wurde. Die Dreharbeiten für die Videos fanden im gesamten Schulgebäude statt, Fünf- und Sechstklässler wurden miteinbezogen. „Mitten im Lehrerzimmer“ gab einen Einblick ins Allerheiligste des Lehrerstabs - wie ihn sich die Schüler vorstellen.

Das weitere Programm umfasste neben den üblichen Sticheleien gegen die Unterrichtenden, die sich teilweise auch selbst auf der Bühne die Blöße gaben, Beiträge der Leistungskurse sowie den Auftritt der Schulband. Auch wenn der Eintritt frei war, wurde um Spenden gebeten, die der Stufenkasse und damit dem Abi-Ball zugute kommen werden. - ok

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