Christophorus-Schüler begeistern beim Herbstkonzert

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Das Publikum war von den Darbietungen durchweg begeistert. Auch der Auftritt von Mira Cöppikus und Luca Vazges aus der Q1, die unter anderem „Mamma Mia“ von Abba performten, gehörte zum Programm.

Werne - Talentierte Nachwuchs-Musiker, abwechslungsreiche Darbietungen und stolze Familien im Publikum: Mit seinem herbstlich-bunten Programm machte das Herbstkonzert am Gymnasium St. Christophorus am Mittwochabend seinem Namen alle Ehre.

Insgesamt elf Kinder und Jugendliche spielten sich in wechselnden Besetzungen durch klassische Sonaten, kultige Pophymnen und innovative Programmmusik.

„Sie werden heute Abend begeistert und beseelt nach Hause gehen“, versprach Musiklehrer Martin Henning den anwesenden Zuschauern vor Beginn des Konzerts überzeugt. Er sei bei den Proben trotz langjähriger Erfahrung fasziniert gewesen, auf was für einem hohen Niveau die Schüler spielten. Sämtliche Stücke hatten die jungen Talente nämlich nicht im regulären Fachunterricht, sondern an Musikschulen oder im Privatunterricht einstudiert. 

Wie die Profis

Für Martin Henning zeigen die Nachwuchs-Künstler mit ihrem außerschulischen Engagement, „dass die Musik ein wichtiger Teil in ihrem Leben ist und dass sie die Musik lieben.“ Durch und durch professionell waren die einzelnen Auftritte am Mittwochabend – vom ersten bis zum letzten Ton.

Aber auch über ihre musikalischen Darbietungen hinaus benahmen sich die Schüler wie langjährige Profis. Noch bevor er überhaupt zu spielen begann, knöpfte Maximilian Eßner aus der Jahrgangsstufe 7 behände sein Sakko auf. Erst dann setzte er sich an den Flügel – eben wie ein richtiger Konzert-Pianist. Und auch seine fehlerfreie Interpretation von Dimitri Kabalevskys „Toccatina op. 27 Nr. 12“ überzeugte das Publikum auf ganzer Linie. Anschließend wurde das Sakko wieder zugeknöpft, es gab eine elegante Verbeugung und schon durften die nächsten beiden Talente die Bühne erobern.

Tonfolgen versetzen in Staunen

Ob allein oder zu zweit, am Klavier, der Querflöte oder an der Geige – der Fantasie von Musikern und Zuschauern waren am Mittwoch keine Grenzen gesetzt. Zwei besonders beeindruckende Auftritte bot Violinist Jonathan Steffen (Q1). Die Augenbrauen konzentriert zusammengezogen und mit abwesendem Blick entlockte er seinem Instrument Tonfolgen, die alle Anwesenden in Staunen versetzten. Sowohl Johann Sebastian Bachs „Violinsonate Nr. 1“ als auch Aram Khachaturyans „Sabre Dance“ aus dem Ballett „Gajaneh“ in Begleitung von Martin Henning brachte er ohne Zögern auf den Punkt.

Eine etwas modernere Musikauswahl hatten Steffens Stufenkameraden Mira Cöppikus (Gesang) und Luca Vazges (Klavier) getroffen. Sie verzauberten unter anderem mit einer ganz eigenen Interpretation des Abba-Kulthits „Mamma Mia“. Die schwedische Popgruppe musste sich somit nicht hinter Komponisten-Legenden wie Frédéric Chopin, Franz Schubert und Claude Debussy verstecken. Tosenden Applaus bekamen ausnahmslos und absolut verdientermaßen alle Talente des Abends.

Positive Resonanz

Das honorierten nicht nur die Familien, Freunde und Schulkameraden der jungen Musiker: Auch der ehemalige Schulleiter Pater Harald Adler wollte sich das diesjährige Herbstkonzert nicht entgehen lassen.

Eine so positive Resonanz stimmte Organisator Martin Henning vollends zufrieden. „Es ist ein tolles Projekt, das wir seit Jahren gern begleiten und auch weiterhin begleiten wollen“, bilanzierte er. Ihren Teil dazu beitragen konnten die Konzertbesucher am Mittwoch ebenfalls. Sämtliche im Geigenkasten gesammelten Spendengelder sollen der Fachschaft Musik am St. Christophorus zugute kommen.

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