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Künftige Schüler lernen geheime Orte des Christophorus Werne kennen

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Der Tag der offenen Tür am Christophorus-Gymnasium bot künftigen Schülern und Eltern vielfältige Einblicke.
Der Tag der offenen Tür am Christophorus-Gymnasium bot künftigen Schülern und Eltern vielfältige Einblicke. © Christophorus Gymnasium

Einen etwas anderen Ablauf hatten - Corona geschuldet - die Kennenlern-Tage am Christophorus-Gymnasium. Doch das tat der Neugier und dem Zulauf von Grundschülern und ihren Eltern keinen Abbruch.

Werne - In Zeiten von Corona müssen Schulen kreativ auf die besondere Lage eingehen und von gewohnten Abläufen abweichen. Nicht anders erging es am Freitag und Samstag (12./13. November) dem Gymnasium St. Christophorus, das nach einem Elternabend am Vortag am Samstagvormittag die interessierten Familien in drei Schichten in die eigenen Hallen einlud.

Bei der sehr gute besuchten Abendveranstaltung konnten sich die Anwesenden über das Schulprofil des Gymnasiums informieren, wobei in der anderthalbstündigen Vorstellung neben den sprachlichen Optionen vor allem auch die Konzepte der Medienerziehung und der individuellen Förderung im Mittelpunkt standen. Das achtköpfige Lehrerteam konnte in den Darstellungen aufzeigen, warum das GSC sich selbst als Schule mit Herz und besonderer Atmosphäre charakterisiert.

Werne: Tag der offenen Tür am Christophorus Gymnasium

Am klassischen Tag der offenen Tür am Samstag standen für die drei Gruppen, die im Vorfeld nach Grundschulen sortiert worden waren, nach einem lebhaften Auftritt der Ohrwürmer Schulführungen auf dem Programm, wobei an den markantesten Stationen Experten aus dem Kollegium Rede und Antwort standen.

Die Erkundung der (möglichen) neuen Schule absolvierten die meisten Viertklässler mit größeren Oberstufenschülern, sodass sie auf diesem Wege bereits geheime Orte und Besonderheiten entdecken konnten, die für die Erwachsenen meist im Verborgenen bleiben.

Im Anschluss an die einstündigen Rundgänge konnten die Familien in die vielfältigen Angebote auf dem Markt der Möglichkeiten in den Turnhallen eintauchen. Dabei informierten sich die Interessierten nicht nur über die Optionen der Übermittagsbetreuung und der Sprachenwahl, sondern die Kinder konnten ihr Geschick bei den vielen Experimenten, künstlerischen Aktivitäten oder Fotoaktionen ausprobieren.

Im Hintergrund wurden sie von Michael Gick verzaubert, der die Mädchen und Jungen immer wieder in die Welt der Magie entführte. Offene Worte wurden zudem am Stand „Eltern für Eltern“ gesprochen, an dem seit vielen Jahren tätige Vertreter der Schulpflegschaft über die Erfahrungen ihrer Kinder berichten.

Werne: Das sagt Schulleiter Thorsten Schröer zur Veranstaltung

Schulleiter Thorsten Schröer zeigte sich nach dem mehr als sechsstündigen Marathon zufrieden und glücklich über das neue Veranstaltungs-Setting, das durch die Aufteilung der Gesamtgruppe durchaus auch viele Vorteile in der Beratung brachte. In einem resümierenden Schlusswort betonte er: „Die Rückkehr der Ohrwürmer auf die Bühne der Aula und die vielen begeisterten Augen der Viertklässler ermuntern uns jedes Jahr wieder aufs Neue, am Tag der offenen Tür mit unserer einmaligen Schulgemeinde für unser Gymnasium zu werben. Am Ende eines spannenden Tages fährt man mit einem sehr breiten Grinsen nach Hause.“

Die steigenden Coronazahlen und die damit verbundenen Quarantänefälle waren auch nicht spurlos am Tag der offenen Tür am Gymnasium St. Christophorus vorbeigegangen. Für alle Familien, die durch diese besonderen Umstände nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, bietet die Schule am 8. Dezember ab 14.30 Uhr einen Alternativtermin an, an dem sich die Interessierten dann wieder in der Schule zusammenfinden werden.

Anmeldungen nimmt das Sekretariat ab Dienstag, 16. November, entgegen. Darüber hinaus wird Ende November ein kleiner Film veröffentlicht, der die vielen Impressionen des Tages verarbeitet.

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