Kommunale Gremien

CDU-Fraktion in Werne fordert digitale Alternativen statt Absagen

Der Vorsitzender der CDU-Fraktion in Werne, Wilhelm Jasperneite
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Der Vorsitzender der CDU-Fraktion in Werne, Wilhelm Jasperneite, fordert digitale Alternativen für die Ausschüsse der Stadt Werne.

Fünf Ausschüsse der Stadt Werne wurden wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2021 bereits abgesagt. Die CDU-Fraktion fordert jetzt digitale Alternativen von der Stadtverwaltung.

Werne - Die Maßnahmen im Corona-Lockdown wurden zum 11. Januar hin verschärft. Kontaktreduzierung ist das Gebot der Stunden. Das wirkt sich auf die Lokalpolitik aus. So wurden bereits alle Ausschüsse der Stadt Werne abgesagt, die im Januar stattfinden. Das bestätigt die Stadt Werne auf Nachfrage.

Betroffen sind diese Ausschüsse: Schule und Sport (14. Januar); Kultur, Partnerschaften, Stadtmarketing und Brauchtumspflege (19. Januar); Digitalisierung und Bürgerservice (20. Januar); Soziales, öffentliche Ordnung, Integration und Inklusion (21. Januar); Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung (26. Januar).

CDU-Fraktion fordert vom Bürgermeister digitale Alternativen

Die CDU-Fraktion in Werne fordert nun von Bürgermeister Lothar Christ und der Stadtverwaltung, dass die vorhandenen digitalen Wege genutzt und Online-Versammlungen ermöglicht werden. Dazu der Fraktionsvorsitzende Wilhelm Jasperneite: „Die Gesundheit aller ist das Wichtigste und trotzdem müssen wir politisch weiterarbeiten. Wir haben von der Bevölkerung in Werne ein Mandat bekommen und wollen dieses auch wahrnehmen.“

Martin Pausch, Vorsitzender der Stadtratsfraktion der Linken, forderte bereits die Verschiebung der Januar-Ausschüsse und bei Bedarf die Nutzung von Dringlichkeitsentscheidungen bei Beschlüssen: „Lokalpolitiker haben eine Vorbildfunktion und sollten sich nicht mit fast 20 Menschen treffen“, sagte er am 8. Januar. (Pascal Löchte)

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