BVB-Supporters feiern Familien-Sommerfest

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Die „BVB-Supporters“ wollen kein Männerclub sein, sondern die ganze Familie ins Vereinsleben einbinden. In diesem Sinne feierten die Borussia-Fans ihr Sommerfest.

Werne - Das Sommerfest der "BVB-Supporters" beeindruckte die Besucher am Samstag mit vielen Aktionen. Gemütliches Beisammensitzen vor dem Bierstand oder beim Torwandschießen – mit viel Musik und klirrenden Gläsern feierte der Club in großer Runde.

„Fanclubs sind mehr als nur das Klischee des Bier trinkenden Mannes“, sagt Michael Barth, Pressesprecher des Clubs. Den Clubmitgliedern sei es von Anfang an wichtig gewesen, dass die ganze Familie beteiligt werde. „Wir möchten keinen Männer-Fanclub haben, sondern einen Familien-Club“, betonte Barth. 

Sommerfest BVB Supporters

Während sich die Kinder schminken ließen, versuchten die Erwachsenen ihr Glück bei der Tombola. Dabei konnten Trikots und Karten für das Abschiedsspiel von Roman Weidenfeller gewonnen werden. Bereits am Nachmittag waren alle Lose verkauft und die Gäste warteten mit einer Bratwurst oder einem Stück Kuchen gespannt auf das Ergebnis. 

Stand mit BVB-Fanartikeln

Der vierjährige Phil war zum ersten Mal beim Supporter-Sommerfest dabei. „Ich mag die Rutschbahn am liebsten“, stellte er fest, während er die Treppe der aufgeblasenen Rutschburg hochstieg. Auch die Gäste Martin, Michael und Iris waren zufrieden. „Endlich wieder vernünftige Leute“, lachte der überzeugte BVB-Fan Martin. Luftballons, Flaggen und Torwände waren in den Farben des Lieblingsvereins. Die meisten Besucher trugen ein schwarz-gelbes Trikot. Ein großer Fan-Artikelstand war aufgebaut, Kinder konnten sich an Pedalos oder anderen Geschicklichkeitsspielen versuchen. Fanclubs aus der Umgebung hatten sich ebenfalls zu dem Sommerfest eingefunden. Besucher aus Bergkamen, Lünen, Schwerte und Karlsruhe waren unter den Gästen. Ebenfalls anwesend: BVB-Legende Siggi Held. Alles, was der Club an diesem Tag einnahm, wird gesammelt und für einen karitativen Zweck verwendet. „Wir wollen hier keinen Gewinn machen“, sagt Michael Barth, „sondern einfach gemeinsam feiern“.

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