Bundesradsporttreffen: Benefiz-Projekt in der Erfolgsspur

Christian Symalla möchte beim Bundesradsporttreffen die Maximal-Distanz von 908 Kilometer zurücklegen und so Spendengelder einfahren. - Foto Hillebrand

WERNE - Für seine Benefiz-Fahrten während des Bundesradsporttreffens in Werne verzeichnet Christian Symalla bereits feste Spendenzusagen in Höhe von 2 000 Euro. Weitere 1 000 Euro fließen in die Kasse, wenn der Hobby-Radler – wie beabsichtigt – die Maximal-Distanz von 908 Kilometer zurücklegt.

Mit diesem Zwischenergebnis sei er „sehr zufrieden“, sagt der 38-jährige Geschäftsmann mit Lebensmittelmärkten in Werne. Bis zum Start der ersten Tour am 26. Juli hoffe er auf weiteren Zuspruch.

Informationen in Kürze

Die Benefiz-Aktion kann durch feste Spendenbeträge über PayPal oder in Form einer Überweisung sowie durch Zahlungen pro gefahrene Kilometer unterstützt werden. Ein entsprechender Vordruck kann online unter sattelfest.rewe-symalla.de heruntergeladen, ausgefüllt und dann an die Aktiven gemailt oder gefaxt werden.

Direkt-Spenden und später das „Kilometer-Geld“ können auf das Konto der Bürgerstiftung Herdecke eingezahlt werden, deren Kuratorium Symalla angehört (Stichwort Symallas Sattelfest). Die Bankverbindung:

IBAN: DE6445 0514 8500 0901 6262

BIC: WELADED1HER

Auf Wunsch stellt die Bürgerstiftung Spenden- quittungen aus (Tel. 0 23 30/66 92 24; E-Mail info@buerger stiftung-herdecke.de).

Wie berichtet, möchte Symalla an allen sieben Tagen des Radsporttreffens im Sattel sitzen. Begleitet wird er von Notärztin Dr. Regine Ecker, die ebenfalls für die gute Sache strampelt. Jüngst ist aus dem Duo noch ein Trio geworden: Dirk van der Pluym radelt mit. „Er ist früher Profi-Rennen gefahren und nun unser Berater und Schrauber“, erläutert Symalla.

Seinen Worten nach haben bis dato vor allem Firmen und Unternehmen Spenden zugesagt. „Aber natürlich können auch Privatpersonen die Aktion unterstützen.“

Die Gelder gehen je zur Hälfte nach Werne, wo Symalla arbeitet, und nach Herdecke, wo er wohnt. In Werne wird das an der Familienbildungsstätte angesiedelte Wellcome-Projekt bedacht. In Herdecke wird zu gleichen Teilen der Sterntaler e.V. unterstützt, der sich in Kooperation mit der dortigen Krankenhaus um krebskranke, chronisch erkrankte und frühgeborene Kinder und deren Familien kümmert, sowie der Verein zur Förderung christlicher Sozialarbeit.

Derweil arbeitet Symalla weiter an der körperlichen Fitness. Seine jüngsten freien Tage hat er für einen zehntägigen Radurlaub genutzt. „Wir sind über Paderborn und Hannoversch Münden den Weser-Radweg entlang bis Bremen, wo wir Bekannte haben, und über den Teutoburger Wald zurück.“ Im Ganzen sei dies etwa die Distanz, die es beim Rad-Event zurückzulegen gelte – dann aber in kürzerer Zeit.

Am eigenen Leib „deutlich spürbar“ sei die Tour gewesen, sagt Symalla. Dies werde ihn aber nicht davon abhalten, noch eine weitere Probe-Fahrt zu unternehmen, und zwar geradewegs nach Bremen. „Ich starte ja beim Treffen gleich am ersten Tag mit dem Radmarathon, und dieser führt über eine Strecke von 231 Kilometer.“ Dabei warten im Sauerland noch mehr Steigungen als von hier gen Norden.

Die Vorfreude aufs Bundesradsporttreffen ist bei Symalla groß. Er hoffe auf viele Teilnehmer, unterstreicht er. Und: Niemand solle denken, dass die Touren nur für Profis seien. „Jeder kann mitmachen, der Spaß am Radfahren hat. Einfach aufsteigen und los“, rät er. - am

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