Wahlaktion in Werne

Lothar Christ - Mit leuchtendem WIR-Gefühl zur Wiederwahl?

Vor der Lichtskulptur an der Münsterstraße posieren einige der Unterstützer von Bürgermeister Lothar Christ (vorne, gelber Pulli).
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Vor der Lichtskulptur an der Münsterstraße posieren einige der Unterstützer von Bürgermeister Lothar Christ (vorne, gelber Pulli).

Eine leuchtende Idee hat Lothar Christ umgesetzt. Einerseits will er in Corona-Zeiten ein Zeichen für das Wir-Gefühl in Werne setzen. Andererseits natürlich auch um seine Wiederwahl werben.

Werne - Das leuchtende Zeichen ist eine Licht-Skulptur, die in großen Buchstaben das Wort „WIR“ zeigt. Sie ist einige Stunden am Abend sowie in der Morgendämmerung angeschaltet und an einem relativ prominenten Platz zu sehen: Auf einer Wiese an der Münsterstraße, in der Nähe der Skateranlage am Alten Amtsgericht.

Lothar Christ, der gegen die Mitbewerber Dominik Bulinski (CDU) und Benedikt Striepens (Grüne) sein Amt verteidigen will, legt Wert auf die Feststellung, dass er für diese Aktion in die eigene Tasche gegriffen hat. Die genauen Kosten will er nicht verraten, nur so viel: „Dafür hätte ich locker 400 Wahlplakate aufhängen können.“

Wollte er aber nicht, sondern das Wir-Gefühl in Werne hervorheben. Für die Aktion fanden sich Mitstreiter und Sponsoren. Vor einigen Tagen traf sich Christ mit rund 50 Unterstützern für einen Foto-Termin an der Lichtskulptur. Das halbe Hundert meist bekannte Werner will ihm für eine Wiederwahl den Rücken stärken. Zudem dankt er der Fotografin Susanne Kästner, der Firma Böcker sowie einer Handvoll Sponsoren für die Unterstützung.

Das WIR-Gefühl mit einer Größe von rund zwei Metern kann in verschiedenen Farben erstrahlen. Per Zeitschaltuhr wird es gegen 19 Uhr für etwa drei Stunden angeschaltet, außerdem in der Morgendämmerung. Er habe auf Nachhaltigkeit geachtet, deswegen werde die Installation über zwei Photovoltaik-Elemente mit Energie gespeist, sagt Christ.

50 Werner hatten „richtig Spaß“ beim Foto-Termin

Der Fototermin mit den 50 Wernern an der Lichtskulptur dauerte rund zwei Stunden und „hat richtig Spaß gemacht. Die Leute waren echt gut drauf“, sagt Fotografin Susanne Kästner. Unter anderem per Hubsteiger machte sie diverse Aufnahmen von der Aktion. Dabei war das eigentliche Foto-Fenster relativ knapp. Kästner: „Rund eine halbe Stunde in der Dämmerung, die so genannte blaue Stunde, da gab es das beste Licht.“

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In den sozialen Medien, etwa auf Instagram und Facebook, haben die Teilnehmer erste Fotos veröffentlicht und die Aktion bekannt gemacht. „Die Resonanz ist großartig, sagt der Kandidat: „Ich glaube, dass ein ‚Wir-Gefühl‘ etwas ganz Entscheidendes ist, um eine Stadt nach vorne zu bringen.“

Lothar Christ will die Aktion nicht nur als Werbung für seine Wiederwahl verstehen. „Es geht um den Zusammenhalt in der Stadt. Gerade in der heutigen Zeit. Er freue sich zudem darüber, dass die Aktion sowie seine Wahlkampf-Ambitionen so viel Rückhalt finden: „Das fühlt sich großartig an.“ - von Jörg Heckenkamp

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