Reichsprogromnacht

Bürgermeister Lothar Christ gedenkt Reichspogrom-Opfern in Werne

Bürgermeister Christ und der stellvertretende Bürgermeister Rolf Weißner gedachten der Opfer der Reichpogromnacht in Werne.
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Bürgermeister Christ und der stellvertretende Bürgermeister Rolf Weißner gedachten der Opfer der Reichpogromnacht in Werne.

Mit einem Kranz und Kerzen haben Bürgermeister Lothar Christ und der stellvertretende Bürgermeister Rolf Weißner am Montag (9. November) den Opfern der Reichspogromnacht in Werne gedacht.

Werne - Das Gedenken an die Geschehnisse der Pogromnacht vor 82 Jahren hat in diesem Jahr in der gewohnten Art und Weise auf Grund der Coronapandemie in Werne nicht stattfinden können.

Bürgermeister Christ ist aber, zum stillen Gedenken, mit dem stellvertretenden Bürgermeister Rolf Weißner am Platz der ehemaligen Synagoge in der Marktpassage zusammenkommen, und um einen Kranz niederzulegen.

Die Stadt Werne möchte auch in diesem Jahr an die Verbrechen gegen jüdische Mitbürger 1938 und die Verfolgung und Ermordung von Juden unter der Naziherrschaft erinnern und hat den Stolpersteinen in unserer Stadt besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

47 Stolpersteine vor den letzten frei gewählten Wohnstätten in Werne

Jeder Stolperstein ist mit einem Licht erleuchtet worden, zudem ist ein Flyer erstmals vorgestellt worden, der sich mit dem Thema „Stolpersteine Werne“ beschäftigt hat. Mit diesen kleinen kontaktlosen Gesten will die Stadt Werne auch in diesem Jahr ein Zeichen gegen das Vergessen setzen.

In Werne gibt es 47 der bisher rund 80.000 Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig im In- und Ausland. „Gunter Demnig hat damit das größte dezentrale Mahnmal der Welt geschaffen“, heißt es seitens der Stadt Werne auf dem Flyer. Ein Stolperstein wird immer vor dem letzten frei gewählten Wohnhaus der späteren Opfer der Nationalsozialisten verlegt. Auf den Tafeln sind Namen und Lebensdaten der Opfer vermerkt. (- Eva-Maria Spiller)

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