Bürgermeister Christ lobt vorbildliches Verhalten der Bürger rund um den 1. Mai

Wernes Ordnungsamtsleiterin Kordula Mertens - hier auf unserem Archivbild mit einem Schild zum Glasverbot an Karneval - lobte jetzt wie Bürgermeister Lothar Christ die Werner für ihr Verhalten am 1. Mai.
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Wernes Ordnungsamtsleiterin Kordula Mertens - hier auf unserem Archivbild mit einem Schild zum Glasverbot an Karneval - lobte jetzt wie Bürgermeister Lothar Christ die Werner für ihr Verhalten am 1. Mai.

Werne - Eine große Zahl an Mitarbeitern hatten das städtische Ordnungsamt, das Jugendamt sowie ein beauftragter Sicherheitsdienst aufgeboten, um die Einhaltung des Kontaktverbotes rund um den 1. Mai sicherzustellen. Doch bereits früh zeichnete sich ab, dass alles anders als in den Vorjahren sein würde.

„Das Corona-Virus mit der Sorge um die eigene Gesundheit sowie das eher kühle Wetter nahmen offensichtlich allen Beteiligten die ganz große Lust zum Feiern und Picknicken“, berichtete Ordnungsamtsleiterin Kordula Mertens über das Ergebnis der Kontrollen, die ab 9 Uhr im gesamten Stadtgebiet und in den angrenzenden Bauerschaften erfolgten. 

Wo sonst Hunderte Jugendliche mit Bollerwagen, lauter Musik und kühlen Getränken auf der Lünener Straße und von Varnhövel aus in Richtung Cappenberger See unterwegs waren, herrschte gähnende Leere. 

Bürgermeister Lothar Christ, der sich zuvor intensiv mit seinen Kollegen in den Nachbarstädten besprochen hatte, sparte denn auch nicht mit ausdrücklichem Lob. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Bürger über viele Wochen einschränken und diszipliniert an rechtliche Vorgaben halten müssen – vielen Dank!“ 

Bereits im Vorfeld waren im gesamten Kreisgebiet alle traditionelle Mai-Feierlichkeiten abgesagt bzw. intensive behördliche Überprüfungen angekündigt worden. „Wir waren personell und organisatorisch gut aufgestellt und haben gemeinsam mit der Polizei Präsenz gezeigt“, fasste Kordula Mertens zusammen. 

Offensichtlich mit Erfolg: Am Ende habe es über den gesamten Tag rund zehn Ansprachen aufgrund zu großer Nähe gegeben, denen allerdings ohne Wiedersprich Folge geleistet worden seien. Bis 19 Uhr lief der Einsatz und das Fazit der Verantwortlichen fiel entsprechend positiv aus. - WA

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