Bronze-Statue kann wegen der Minustemperaturen noch nicht aufgestellt werden

Im vergangenen März war der „Ausrufer“ ausgebuddelt worden. Seine Rückkehr verhindert derzeit die Eiseskälte. ▪

WERNE ▪ Knapp ein Jahr nach seiner „Ausgrabung“ soll der „Ausrufer“ wieder auf dem Werner Marktplatz aufgestellt werden. Doch die Eiseskälte verhindert derzeit die Rückkehr der beliebten Bronze-Statur.

„Wir müssten ein etwa ein mal ein Meter großes Loch graben, kriegen aber zurzeit das Pflaster nicht heraus, weil die Steine zusammengefroren sind“, verdeutlicht Andreas Bergmann, Bauleiter der Firma Mors in Herbern, die mit der Maßnahme betraut wurde.

Wegen des neuen Pflasters, sprich: der großen Innenstadtsanierung im vergangenen Jahr, war der Ausrufer samt Beton-Fundament ausgebuddelt und auf dem Gelände des städtischen Bauhofs zwischengelagert worden. Das Geschenk der Sparkassenstiftung an die Stadt erhält bekanntlich einen neuen Platz: Statt wie bisher direkt vorm Alten Rathaus steht die Statue künftig östlich des historischen Gebäudes. Anlass für den Standortwechsel ist das neue Sicherheitskonzept für Markttage und Sim-Jü. Vorm Rathaus muss eine Gasse für Rettungswagen freigehalten werden.

Die Firma Mors stehe Gewehr bei Fuß, um den Ausrufer aufzustellen, macht Bergmann deutlich. Die Arbeiten könnten erledigt werden, sobald es mit den Minustemperaturen vorbei sei. Auf einen ganzen Arbeitstag schätzt der Bauleiter die Bauzeit. So müsse das Loch wegen Versorgungsleitungen im Erdreich zum Großteil mit der Hand ausgehoben werden. Die Statue selbst sei nur mittels Bagger zu bewegen. Ihr Gewicht schätzt Bergmann samt Sockel und Fundament auf 600 bis 700 Kilogramm. ▪ am

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