Giebel des Bullenstalls in Flammen

Brand auf Bauernhof in Werne: Feuerwehr rückt komplett aus 

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Die Feuerwehr Werne hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Dass die Bullen in dem Stall bleiben konnten, war nach Aussage des Landwirts ein Glücksfall.

Werne-Wessel – Glück im Unglück hatte ein Landwirt an der Herberner Straße in Werne-Wessel am Samstagvormittag: Ein Brand am Sims des Giebels am Bullenstall wurde früh genug entdeckt, so dass die Feuerwehr nicht nur schnell genug vor Ort war, um die Flammen zu löschen, sondern dass auch die 140 Tiere im Stall bleiben konnten.

„Wir haben lediglich eine Bullenbox mit sieben Tieren geräumt, damit die Feuerwehrleute ihrer Arbeit nachgehen konnten“, erklärte Einsatzleiter Jörg Mehringskötter. Dazu waren die Tiere einfach nur umgetrieben worden, sie konnten jedoch in der Halle bleiben. 

Andernfalls, so erklärte der betroffene Bullen- und Schweinemäster, hätte man ein Problem haben können. „Wenn die Tiere ausrasten, hält die kein Zaun mehr“ – und in unmittelbarer Nähe gab es auch nur einen Weidezugang. „Wir hätten dann nur noch Tiertransporter kommen lassen und die Tiere verladen können“ – vor dem Hintergrund eines brennenden Stalls keine schöne Vorstellung.

Glück im Unglück: Es blieb bei einem Schaden am Giebel des Bullenstalls.

Soweit kam es jedoch zum Glück nicht, denn die Bauersfamilie hatte den Brand schnell entdeckt, die Feuerwehr gerufen und schon selbst mit den Löscharbeiten begonnen – mit Eimern und Feuerlöscher. 

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Die Feuerwehr begann zunächst mit den Löscharbeiten von unten, die Nachlöscharbeiten wurden später von der Drehleiter aus erledigt. Mit der Wärmebildkamera wurde das Dach auch noch nach Glutnestern abgesucht. „Wir haben Glück gehabt“, sagte Mehringskötter.

Im Einsatz war aufgrund des Einsatzstichwortes die gesamte Feuerwehr Werne, die nach einer guten Stunde aber schon wieder von der Einsatzstelle abrücken konnte. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. - tat

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