Brand im Logistikzentrum in Werne

Großeinsatz bei Amazon: Feuerwehr probt den Ernstfall

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Werne - Alarm bei Amazon: Am Mittwochabend ertönte im Logistikzentrum an der Amazonstraße das andauernde Gefahrensignal und alle rund 650 im Einsatz befindlichen Mitarbeiter mussten das Gebäude verlassen. Glücklicherweise bestand kein ernsthafter Grund zur Sorge, handelte es sich doch um eine Übung.

„Die Feuerwehr hat uns gefragt, ob sie eine Übung bei uns durchführen kann und wir waren sofort dafür“, sagte Ivan Saric, Standortleiter des Versandriesen im Wahrbrink. Einmal im Quartal nehmen die Mitarbeiter in dem Komplex an einer Übung teil, das dieses Mal die Feuerwehr dabei war, stellte eine Premiere dar, denn bislang hatte der Löschtrupp nur im ehemaligen Gebäude beziehungsweise im Rohbau sowie vor der Eröffnung für den Ernstfall geübt.

Angenommen wurde eine Verpuffung in der Versandhalle und zwei Verletzte im Bereich der Warenausgabe. Nach der Alarmierung durch die Auslösung eines Druckknopfmelders rückte der Löschzug 1 Stadtmitte mit 36 Einsatzkräften aus. Alle Mitarbeiter der Schicht mussten das Gebäude verlassen und sich – je nach der Abteilung, in der sie tätig sind – in bestimmten Sammelzonen vor dem Gebäude einfinden.

Feuerwehrübung bei amazon in Werne

„Das ist erforderlich, damit die jeweiligen Leiter der Abteilungen innerhalb kürzester Zeit überprüfen können, ob auch alle Mitarbeiter draußen sind“, so Ivan Saric.

„Die Priorität bei dem Einsatz lag bei der Menschenrettung“, sagte Brandoberinspektor Dr. Bodo Bernsdorf nach dem gut 30-minütigen Einsatz. Bei einem richtigen Brand wäre die Sprinkleranlage zum Einsatz gekommen. Laufkarten halfen der Feuerwehr bei der Orientierung im Gebäude. Geleitet wurde der Einsatz von Sandria Dellwig und Michael Freundschuh. 

Noch während der Nachbesprechung kam für die Lebensretter der nächste Einsatz, sie mussten zu einem Verkehrsunfall auf die A1, wo zwei Autos kollidierten waren.

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