Bereitschaft der Kirchengemeinden wird abgefragt

Brachliegendes Areal im Gespräch: KBW prüft Standorte für Tierfriedhof

+
Die Brache am Werthweg, Ex-Kläranlage, ist als Tierfriedhof im Gespräch.

Stockum – Der Kommunalbetrieb Werne wird sondieren, an welchen Stellen sich zu welchen Rahmenbedingungen die Forderung nach einem Tierfriedhof realisieren lässt. Das hat KBW-Leiter Frank Adamietz nach Beratung und Interpretation des FDP-Antrages durch den Bezirksausschuss Stockum zugesagt.

Das Gremium brachte als Alternative zu der von den Liberalen beantragten Nutzung des Kommunalfriedhofs und/oder der beiden kirchlichen Anlagen ins Gespräch, das brachliegende Areal der ehemaligen Stockumer Kläranlage dafür in Betracht zu ziehen. Das Gelände am Werthweg grenzt direkt an den städtischen Friedhof im Ortsteil, für den die Stadt erst vor drei Jahren ein neues Gestaltungskonzept aufgelegt hat. 

Die Ausschussvorsitzende Annegret Lohmann (CDU) ließ anklingen, dass ihre Fraktion Schwierigkeiten damit habe, Mensch und Tier auf demselben Friedhof zu bestatten; selbst dann, wenn auf dem fraglichen Abschnitt noch niemand beerdigt wurde. Ihr Kollege Bernd Winkelkötter schlug daraufhin die Brache vor. Auch der Friedhof Horst wurde noch ins Gespräch gebracht. 

Der KBW schaut nun, welche eigenen Flächen sich anbieten, gut erreichbar und abzuschirmen sind. Zudem soll die Bereitschaft der Kirchengemeinden abgefragt werden, wie es Artur Reichert für die FDP einforderte. Die Katholische hat wohl ein offenes Ohr, wie der WA berichtete, die Evangelische winkte ab. 

Außerdem wird noch darüber zu reden sein, was die Errichtung des Tierfriedhofs kosten würde und wie das zu finanzieren ist. Das fällt in die originäre Zuständigkeit des Betriebsausschusses, der kommenden Mittwoch, 4. März, tagt. Das Stockumer Dorfparlament durfte vorab mitreden, weil der Kommunalfriedhof in seinem Sprengel liegt.

Nach dem Ruf nach einem Tierfriedhof haben wir eine Veterinärin gefragt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare