Freilichtbühne Werne gewährt Blick hinter die Kulissen

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Mitspieler der Freilichtbühne Werne übernahmen beim Rundgang durch die Kulissen die Führung der Besuchergruppe.

Werne - 25 Besucherinnen und Besucher nutzten am Samstag das Angebot der Freilichtbühne Werne, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Mitspieler und Helfer der Bühne informierten die interessierten Gäste über den Ablauf der Proben, die Herstellung der Requisiten und gaben Einblicke in die Maskenbildnerei.

Trubel auf der Bühne – das sind die Besucher der Werner Freilichtbühne gewohnt. Wie es hinter den Kulissen aussieht, wissen aber nur die Wenigsten. Beim Start in die zweite Saisonhälfte änderte sich das für rund 25 Besucherinnen und Besucher. Sie nahmen das Angebot des Vereins wahr, sich von Bühnenmitgliedern ausgiebig herumführen zu lassen. 

Blick hinter die Kulissen der Freilichtbühne Werne

Ein paar Minuten zuvor standen Heiko Steinweg und Benedikt Stoltefuß noch als Shrek und Lord Farquaad beim Abschlusssong mit dem ganzen Ensemble auf der Bühne. Jetzt stillten sie die Neugier der Besucher. Eine derjenigen, die den Blick auf das genoss, was normalerweise nicht zu sehen ist, war Elisa. 

Begeistert von Shrek und Fiona

Die Neunjährige, die mit ihren beiden Omas dabei war, hat das „Shrek“-Musical bereits zum zweiten Mal gesehen und ist vor allem von dem Hauptcharakter und Fiona begeistert. Auf was sie sich bei der Führung am meisten freut, weiß sie gar nicht genau. „Ich möchte einfach alles sehen“, sagte sie. Tatsächlich erfuhren die Teilnehmer allerlei Interessantes. Janine Muhlberg und Lena Mittmann, die abwechselnd Fiona darstellen, berichteten beispielsweise von der Anfangszeit der Proben. „Erst mal fängt man mit den Leseproben an, das ist noch nicht so spannend“, so Muhlberg. Erst später ginge es raus auf die Bühne. Beim Probenbeginn draußen sei es noch ziemlich kalt gewesen. „Aber so was muss man in Kauf nehmen, wenn man ein schönes Stück auf die Beine stellen möchte.“ 

Einblick in die Technik der Freilichtbühne

So ähnlich sieht das auch Benedikt Stoltefuß. Den kleinen Lord spielt er auf Knien rutschend, das Lob dafür nahm er fröhlich lächelnd entgegen, das Mitleid winkte er ab. „Ich wollte die Rolle haben, ich bin also selbst schuld“, sagte er lachend. Heiko Steinweg wartete als Shrek auf die beiden Besuchergruppen, deren Führung Nadine Wollweber und Maximilian Falkenberg übernommen hatten. Er nahm sie mit hinter die Bühne, wo es einen kleinen Einblick in die Technik gab. Außerdem zeigte er ihnen, von wo aus die Schauspieler mal einen Blick aufs Publikum werfen können, ohne selbst gesehen zu werden. „Hier sitze ich immer, wenn Fiona den Vogel zum Explodieren bringt, das ist ein bisschen wie im Kino“, erzählte er. Von Marvin Müller, der im Stück den Pinocchio spielt, gab es anschließend noch eine kleine Einführung in die Maskenbildnerei, ehe ein Wechsel der Fantasiewelt anstand: Am Polizeiauto erfuhren die Besucher noch etwas über das Stück „Der Räuber Hotzenplotz“.

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