Berufsberatung mal ganz anders

Phantasievolle Kostüme und viele amüsante Szenen: Die Abiturienten boten bei Abi on Stage ein mitreißendes Unterhaltungsprogramm. ▪

Anna Schriever WERNE ▪ „Vergiss das Abi, ich werde“ Zauberer, Tänzer, Quizmaster oder Musiker. Diese und andere eher unkonventionelle Berufe stellten die Abiturienten des Gymnasiums St. Christophorus am vergangenen Mittwochabend bei „Abi on Stage“ vor. Als exklusiven Gast hatten die Schüler Volker Grone von der Arbeitsagentur Bockum-Hövel, gespielt von Kevin Polk, eingeladen. Zusammen mit Lucas Franken, der einen desinteressierten Schüler ohne Perspektive mimte, moderierte er den Abend. Von yourz.fm-Reporterin

Vor der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula boten die rund 100 Schüler ihrem Publikum eine Show, die sowohl Comedyacts, Gesangsdarbietungen als auch Tanzaufführungen beinhaltete.

Nachdem es Lucas, der gelangweilt im Publikum saß und auf eine Spielkonsole einhämmerte, zunächst etwas unangenehm war, von Volker Grone für ein Beratungsgespräch auf die Bühne geführt zu werden, traten auch schon Tango tanzende Schweine auf, um mit lustigen Kostümen eine tolle Performance zu bieten.

Neben Schülergruppen hatten auch mehrere Leistungskurse mit ihren Lehrern einen Auftritt einstudiert. Der Deutsch-Leistungskurs von Alexander Fischer schrieb das Lied „99 Luftballons“ von Nena in „99 Rechtschreibfehler“ um und präsentierte es. Etwas ganz anderes ließ sich der Englisch-Leistungskurs einfallen. Die Schüler konstruierten eine Quizshow mit dem Titel „5 versus 1“ und ließen die Queen (Lisa Feldmann), Harry Potter (Paul Middelhoff), Robin Hood (Tobias Steier), einen Chelsea-Groupie (Philipp Knepper) und eine deutsche Austauschschülerin (Judith Schürmann) gegen Lehrer Dr. Helzle-Drehwald antreten. Nachdem sich Helzle-Drehwald leicht gegen seine Schüler durchsetzen konnte, endete die Quizshow mit einer Limbo-Nummer.

Abi on Stage am Gymnasium St. Christophorus in Werne

Nach einigen Überredungskünsten bewegte die Schülerin Judith Schürmann vier Lehrer dazu, bei einer Parodie auf die TV-Sendung „Let's Dance“ das Tanzbein zu schwingen. So traten Vera Kovermann und Manuel von Harenne mit einem Jive gegen die Stufenleiterin Katrin Gutschera und Musiklehrer Martin Henning mit dem Chachacha an und hatten das Publikum auf ihrer Seite. Da die Jury beiden Paaren gleich viele Punkte erteilte, musste dass Publikum über Sieg und Niederlage entscheiden. Der Notar Dr. Fleischhauer, gespielt von Lehrer Ulrich Koss, entschied dann zu Gunsten von Vera Kovermann und Manuel von Harenne.

Etwas ganz Besonderes ließen sich Constantin Rimpel und alle anderen Schlagzeugspieler der Jahrgangsstufe einfallen. Nach dem Vorbild der Gruppe „Stomp“ brachten die Schüler mit Schrottgegenständen, die sie als Schlagzeug benutzten, ein außergewöhnliches Klangerlebnis auf die Bühne.

Den Höhepunkt der Show erreichte die Aufführung des Tanzes „Glow“ der Gruppe Madcon, bei dem alle Schüler der Jahrgangsstufe und einige Lehrer auf der Bühne tanzten und jubelnd vom Publikum unterstützt wurden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare