Acht Touren an sieben Tagen

WERNE - Werne fiebert schon jetzt dem Bundes-Radsport-Treffen vom 27. Juli bis 2. August entgegen. Acht Einzel-Touren stehen in den sieben Tagen auf dem Programm. Um die Ausarbeitung der Strecken, die in alle Himmelrichtungen führen sollen, kümmern sich mehrere zur „Arbeitsgemeinschaft BRT 2014“ zusammengeschlossene Vereine aus der Region.

Dazu zählen neben dem Ausrichter der Großveranstaltung, dem RSC 79 Werne, auch das Radteam Hamm, der SC Capelle, die Sprinter Waltrop und – für die abgesprungenen Radler aus Lünen und Scharnhorst – der RSV Dortmund Nord und der SV Herbern. Laut Chef-Organisator Daniel Schulte, Touristikwart beim RSC, finden aktuell jeden Monat Treffen zur Abstimmung der Aktionen statt; zumal der hiesige Club den zentralen Einkauf für die Versorgung der Radler unterwegs übernimmt.

Der knapp 100 Mitglieder starke RSC 79 Werne selbst ist mit zwei Touren-Angeboten am Start: Die Straßentour am Mittwoch, 30. Juli, gedacht für Zweiräder jeglicher Art und wahlweise 40, 70 oder 100 Kilometer lang, soll laut Schulte in Richtung Soester Börde gehen; eingebunden sind hier asphaltierte Teile des Alleen-Radweg bei Hamm sowie die neu geschaffene Strecke auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen der früheren Zeche Westfalen in Ahlen und Hamm-Uentrop.

Zudem kümmert sich der hiesige Club um das einzige Angebot speziell für Mountainbiker. Diese Tour findet am Abschluss-Samstag, 2. August, neben einer „normalen“ statt und soll über alle Erhebungen führen, die sich in der Umgebung finden lassen. Dies sind vor allem Bergehalden. So plant Schulte unter anderem die Einbindung der Halde Sachsen in Hamm-Heessen, der Kissinger Höhe in Herringen und der Halde „Großes Holz“ in Bergkamen. Dort sammelten jüngst auch Teilnehmer der vom RSC im Rahmen der so genannten Westfalen-Winter-Bike-Trophy ausgerichteten Tour ihre Höhenmeter.

Noch steht der genaue Streckenverlauf aber nicht fest, denn anders als bei den Straßentouren führt der Weg hier teils über Privatgelände. „Wir müssen mit jedem Eigentümer den Kontakt suchen“, verdeutlicht Schulte.

Der Sicherheit, betont der Chef-Organisator, komme beim Bundes-Radsport-Treffen eine hohe Bedeutung zu. Zwar könnten die Strecken nicht abgesperrt werden und unterwegs gelte die Straßenverkehrsordnung. Bei den täglichen Abfahrten mehrerer hundert Teilnehmer aus der Stadt hinaus bemühe man sich aber um Unterstützung der hiesigen Polizei. Und natürlich werde man die Teilnehmer dazu aufrufen, Helme zu tragen.

Steigen die Radler vom Sattel, soll ihnen und ihren Familien ein umfangreiches Freizeitangebot unter anderem mit Stadtführungen, Bootsfahrten und Kraftwerksbesichtigungen gemacht werden. Darum kümmert sich Wernes Stadtmarketing. Laut Projektassistentin Nicole Neuhaus konnte bereits Weltumradler Thomas Großerichter aus Herbern für einen Vortrag gewonnen werden. Alle Kulturschaffenden in Werne seien in Absprache mit dem Kulturbüro mit der Bitte angeschrieben worden, zwischen dem 27. Juli und 2. August Veranstaltungen zu organisieren. - am

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