Sprudelliegen im Solebecken hatten Risse

Coronopause im Bad: Firmen bessern aus, was beim Bau nicht gut wurde

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Vorgezogene Saisonvorbereitung im Freibad: Die Azubis reinigen das Planschbecken.

Werne - Die Coronapause kommt dem Solebad nicht völlig ungelegen: Jetzt können Baumängel beseitigt werden. Arbeiten, die sonst den Betrieb stören würden.

Bei den jüngsten mehr als frühlingshaften Temperaturen wäre im Solebad eigentlich schon viel los. Doch wie so viele andere Einrichtungen ist auch das Solebad seit dem 16. März geschlossen, um die Eindämmung des Coronavirus zu unterstützen. Dennoch ist im Bad einiges los. 

Gewährleistungshaftung greift

Denn die erzwungene Schließzeit nutzen die Verantwortlichen nun unter anderem, um einem vor einigen Wochen entdeckten Schaden an den Sprudelliegen im Solebecken auf den Grund zu gehen. Bei dieser Kontrolle ist ein Fliesenschaden festgestellt worden, bei dessen Begutachtung die Fachfirma Risse an den Einbaukästen der Sprudelliegen feststellte. Für das erst vor einem guten Jahr eröffnete Bad fallen durch die Arbeiten keine zusätzlichen Kosten an. „Die Kosten für die Beseitigung dieses Baumangels tragen die beteiligten Fachfirmen“, erklärt Bäderbetriebsleiter Frank Gründken. 

Einbaumodule werden ausgetauscht

„In einem konstruktiven und kurzfristig aufgesetzten Prozess arbeiteten die Badverantwortlichen und alle an dem Bau beteiligten Firmen gemeinsam an Lösungen im Hinblick auf eine schnelle Reparatur der Sprudelliegen“, heißt es in einer Mitteilung des Bades. Ein Austausch aller acht Einbaukästen findet zur Zeit statt, im Nachgang schließen sich die Abdichtungs- und Fliesenarbeiten an den betroffenen Liegen an. Geschäftsführer Jürgen Thöne dazu: „Wir freuen uns, dass die beteiligten Firmen in Zeiten der Coronakrise dazu bereit waren, den Mangel so schnell zu beseitigen und somit die deutschlandweit angeordneten Schließungszeiten für diese notwendigen Arbeiten genutzt werden können.“ 

"Zwangsschließung sinnvoll nutzen"

Nach Thönes Einschätzung hätten die Arbeiten sonst innerhalb der Sommerferien stattgefunden, was eine mindestens sechswöchige Schließung des Solebeckens mit sich gebracht hätte. „Insofern können wir die Zwangsschließung so noch einigermaßen sinnvoll nutzen“, so Thöne. Neben dieser Mängelbeseitigung werden bereits die jährlichen Revisions- und Wartungsarbeiten vorgezogen und von Fachfirmen und Mitarbeitern des Solebades erledigt. Einige Silikonfugen in den Duschen sind bereits erneuert, Wände gestrichen, Beete und Fugen im Außenbereich von Unkraut befreit und die Wasseraufbereitungsanlage des Freibades für den Betrieb vorbereitet

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