Tierische Rettung

Babykatze von Dach gerettet - Feuerwehr ist hin und weg

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Dank der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr ist die kleine Babykatze wieder wohlbehalten auf sicherem Boden.

Werne - Tierischer Einsatz für die Feuerwehr am Mittwochmittag: Eine Babykatze war auf dem Dach eines baufälligen Schuppens gefangen. Kein Problem für die Kameraden - die sich wohl ein wenig in das kleine Wesen mit den "funkelnden blauen Augen" verliebt haben, wie aus der Mitteilung der Feuerwehr zu schließen ist.

Um 13.20 Uhr erreichte den Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr über das Ordnungsamt der Hilferuf einer Werner Tierärztin. In ihrem Privatanwesen war seit gestern Abend eine Babykatze auf dem Dach eines baufälligen Schuppens gefangen und hatte sich maunzend an einer Plane auf dem Dach verkrallt. 

"Die ursprüngliche Hoffnung, dass die Mutter das Tierchen befreien oder es selbstständig das Dach verlassen könne, bestätigte sich leider nicht", schreibt die Feuerwehr in ihrer Mitteilung. Daher habe die Veterinärin letztlich die Feuerwehr zu Hilfe gerufen. 

Der Schuppen war baufällig.

Vom Löschzug Stadtmitte rückte eine Drehleiter-Besatzung aus, sondierte kurz die Lage und konnte eine geeignete Aufstellfläche für das schwere Gerät finden. "Nach wenigen Minuten konnte das winzige Fellknäuel aus seiner misslichen Lage befreit und zur näheren Untersuchung an die Tierärztin übergeben werden", so die Feuerwehr.

Und es bleibt seitens der Einsatzkräfte nicht nur bei der Beschreibung der Rettung: "Offensichtlich war das Tier noch sehr jung und hatte noch funkelnde blaue Augen, aus denen Anfangs passend zum Fauchen Blitze zu fliegen schienen", heißt es in der Mitteilung, die uns verdeutlicht: Diese Babykatze hat sich wohl in das Herz der Einsatzkräfte miauzt. 

Die "funkelnden blauen Augen" eroberten wohl schnell das Herz der Einsatzkräfte.

Wie die Feuerwehr mitteilt, beruhigte sich das kleine Tierchen nach der Rettung wieder und "kuschelte sich in die angebotene Wolldecke". "Was sich nicht beruhigte, war der strenge Geruch des Tieres, der sich dummer Weise auf die Einsatzkleidung des Retters übertrug. Der Begriff "Pumakäfig" beschreibt es wohl am besten", schreiben die Einsatzkräfte.

Trotzdem sei der Maschinist nett genug gewesen, seinen Kameraden nicht zur Wache laufen zu lassen.

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