Stockumer Heimatkalender 2020

"Aus dem alten Dorf Stockum" - ein Kalender voller Erinnerungen

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Nach 2014 und 2016 gibt es nun auch für 2020 einen Stockumer Heimatkalender: Anita und Theo Stork sowie Christian Lünig (Mitte) halten ihn bereits in den Händen.

Stockum – Fans mit „SC 47“-Fahnen, jubelnde Kinder in den Vereinstrikots und mittendrin die gefeierte Fußballmannschaft des damaligen SC Stockum: Die Erinnerungen an jenen Tag im Frühsommer 1974 dürften bei vielen Stockumern wieder sehr lebendig werden, wenn sie im neuen Kalender des Heimatvereins Stockum für das Jahr 2020 blättern.

Denn dort ist unter dem Motto „Aus dem alten Dorf Stockum“ der Aufstieg in die Bezirksliga genauso zu sehen wie der Bau des Freibads, der Anbau der St. Sophia-Kirche und die ersten Wohnbebauungen 1939 an der Mühlenstraße. „Auf den Bildern wird sich manch einer wiedererkennen“, sagte Christian Lünig, als er sich jetzt bei der Kalendervorstellung erneut die Bilder für den Juni anschaute.

„Da ist Bernd Budde“, zeigte er auf eines von insgesamt vier Fotos, das den Bezirksligaaufstieg des SC 47 Stockum – der später mit dem TV 63 Stockum zum heutigen SV Stockum fusionierte – zeigt. Der war seinerzeit nämlich Fußballobmann und ein sehr bekanntes Gesicht der Stockumer Fußballszene. 

So wie Lünig wird es auch vielen anderen Menschen gehen, wenn sie sich die zwölf Monatsblätter anschauen, auf denen jeweils bis zu vier Motive eines Themas zu finden sind. Denn: „Sie haben einen hohen Wiedererkennungswert“, findet Foto-Designer Lünig, der den Heimatverein Stockum bei der Bildauswahl und -bearbeitung unterstützt und dazu einen Fundus von mehreren tausend Fotos seines inzwischen verstorbenen Vaters durchsucht hat. 

Vor allem Ereignisse stehen im Vordergrund

Das Motto für den Kalender des Heimatvereins ist „Aus dem alten Dorf Stockum“ und stellt neben einigen alten Gebäuden vor allem Ereignisse in den Vordergrund. So auch die Verleihung der Goldmedaille für den Landes- und Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ 1971. „Das weiß ich noch: Die fand nämlich bei der Grünen Woche in Berlin statt“, erinnerte sich Anita Stork noch genau an die damalige Preisverleihung, als sie jetzt bei der Kalendervorstellung das fertige Exemplar durchsah. 

Nach 2014 und 2016 ist es nun der dritte Jahreskalender, den der Heimatverein um den Vorsitzenden Theo Stork veröffentlicht. „Wir wurden schon gefragt, warum wir nicht wieder einen Kalender herausbringen“, erzählte Anita Stork, wie die neuerliche Idee zustande kam. Thematisch sei es aber gar nicht so leicht gewesen, da man bereits in den ersten beiden Ausgaben etliche alte Bilder verwendet hat. 

Dass auch dieser Kalender wieder gut ankommt, davon sind Anita und Theo Stork überzeugt. Aus gutem Grund: Das 2016er-Exemplar wurde 300-mal verkauft.

In einer Auflage von 250 Stück wurde der neue Kalender des Heimatvereins Stockum für das Jahr 2020 gedruckt. Erhältlich ist er für 7,50 Euro im Friseursalon Lohrsträter-Winands, in der Gerstein-Apotheke und in der Sparkasse in Stockum.

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