Neubau an der Burgstraße 5: Düt und Dat bleibt bis Ende Oktober

Das Haus an der Burgstraße 5 wird abgerissen. - Foto: Hillebrand

WERNE - Das rund 100 Jahre alte Fachwerkhaus Burgstraße 5 steht kurz vor dem Abriss. Eigentümer Ilir Krasniqi, Unternehmer aus Lünen, will hier ein neues Gebäude mit acht Wohneinheiten errichten. Noch bis Ende Oktober kann das Team des Düt-un-Dat-Ladens die Verkaufsräume im Erdgeschoss nutzen.

Nächsten Montag, 9.30 Uhr, ist eine Art Neueröffnung, nachdem es Irritationen darüber gegeben hatte, wie lange den Aktiven der Standort noch zur Verfügung steht, und die Arbeit ruhte.

Laut Krasniqi liegt seit Donnerstag die Genehmigung für den Neubau vor. Dieser umfasse auch die Fläche des hinter dem Fachwerkhaus liegenden Gebäudes sowie des angrenzenden Verkaufscontainers und der Freifläche daneben. Der Abriss der Altgebäude werde vier, fünf Tage dauern, danach soll‘s gleich weitergehen.

Eigentlich hatte Krasniqi schon vor Monaten mit dem Bau beginnen wollen, doch die Stellplatzfrage sorgte für Verzögerung. So war auf dem Areal weder Platz für oberirdischen Parkraum noch für den Bau einer Tiefgarage. Auch Verhandlungen über den Kauf von Flächen in der städtischen Tiefgarage scheiterten. Nun zahlt der Investor eine Ablöse; aus Gründen der Vermarktung wäre es ihm anders lieber gewesen.

Laut Architekt Michael Jardin entstehen im Neubau gehoben ausgestattete Eigentumswohnungen zwischen 90 und 100 Quadratmetern. Ein Aufzug sorge für Barrierefreiheit. Jardin rechnet mit rund einem Jahr Bauzeit, die reinen Baukosten beziffert er mit 1,3 Millionen Euro. „Das Interesse an den Wohnungen ist schon jetzt groß“, sagt die beauftragte Maklerin Kornelia Nordhoff. Auch gebe es schon eine Reservierung.

Derweil startet das vielköpfige Düt-un-Dat-Team neu durch. Marita Melcher, die sich derzeit federführend um die Organisation kümmert, hat neue Regale für den Lokale-Agenda-Laden besorgt. Sie werden nun übers Wochenende mit Haushaltswaren, Porzellan, Kleidung, Büchern und Raumschmuck bestückt. Dazu bleiben die Schaufenster abgedeckt. Ab Montag gelten dann wieder die gewohnten Öffnungszeiten.

Für die Zeit nach dem Auszug aus der Burgstraße 5 gibt es schon eine Perspektive. So fassen die Düt-un-Dat-Aktiven einen Umzug in die Bonenstraße 18 ins Auge. Hier residiert aktuell noch das Computerhaus Werne, doch Inhaber Dirk Blankenburg plant den Umzug in die Ex-Räume von „Kleine Piraten“ an der Magdalenenstraße, um sich nach elf Jahren zu vergrößern. Am 7. Oktober will er neu eröffnen.

Derzeit hofft „Düt un Dat“, schon zum Weihnachtsgeschäft ab November in der Bonenstraße zu sein. Ganz sicher sei dies aber noch nicht, wie es hieß. - am

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare