Grüne fordern ökologisches Konzept gegen Eichenprozessionsspinner

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Die feinen Brennhaare der Raupen des Eichenprozessionsspinners können beim Menschen allergische Reaktionen auslösen.

Werne - Die Stadt Werne soll ein ökologisch verträgliches Konzept zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners für das Jahr 2020 erarbeiten. Diesen Antrag hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dem Betriebsausschuss für den Kommunalbetrieb Werne gestellt.

In den vergangenen Jahren sei es aufgrund des Klimawandels mehrfach zu einem Befall der Eichen gekommen, erklären der Fraktionssprecher Benedikt Striepens und das Ratsmitglied Klaus Schlüter in ihrem Schreiben an den Ausschuss. Eine vorbeugende Behandlung der Bäume zur Abschreckung der Raupen habe nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Eichen zu fällen stellt aus Sicht der Grünen ebenfalls keine Lösung dar. Die Nester des Eichenprozessionsspinners müssten rechtzeitig entfernt werden, um die Menschen vor den schädlichen Brennhaaren zu schützen. Daher fordern die Grünen, dass die Mitarbeiter des Bauhofs so geschult und ausgerüstet werden, dass die Nester manuell entfernt werden können, ohne andere Insektenarten zu gefährden. Auf diese Weise lasse sich auch vermeiden, dass es zu langen Wartezeiten bei der Beauftragung externer Dienstleister komme.

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