Amazon kommt nach Werne: Bis zu 800 Arbeitsplätze

Amazon zieht in das ehemalige Ikea-Warenlager im Wahrbrink.

[UPDATE] Jetzt ist es amtlich. Amazon kommt nach Werne. Wie der Internetversandhandel am Mittwoch mitteilte, soll der Umzug in das ehemalige Ikea-Warenlager bereits bis zum September über die Bühne gegangen sein. Bis zu 800 Arbeitsplätze sollen in Werne neu entstehen.

Amazon wird das über 60.000 qm große Logistikzentrum in Werne ab September 2010 betreiben und bis zu 800 Arbeitsplätze schaffen -  inklusive saisonaler Mitarbeiter, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. In einem zweiten Schritt ist ein neues Logistikzentrum geplant, das bis 2011 ebenfalls in NRW errichtet wird. Es soll sogar noch einmal 40.000 qm größer sein. Wo genau sich dieser neue Standort befindet, ließ das Unternehmen offen.

Monatelange, vertrauliche Gespräche

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Landrat Michael Makiolla freute sich über die hochkarätige Neuansiedlung. Wie er mitteilte, wurde der Mietvertrag für die IKEA-Immobilie erst am heutigen Mittwoch unterschrieben.  „Mit der Unterschrift unter dem Mietvertrag sind monatelange, vertrauliche und in vertrauensvoller Atmosphäre verlaufende Verhandlungen zwischen der WFG, Amazon, IKEA und dem Werner Bürgermeister Lothar Christ abgeschlossen“, sagte Dr. Michael Dannebom, Geschäftsführer der WFG im Kreis Unna. 

Bewerbungsphase läuft bereits

Viel Zeit nehmen werden sich die Partner nicht, um den Erfolg zu feiern. „Jetzt geht es darum, die von Amazon angekündigten rund 800 Stellen schnell und mit heimischen Arbeitskräften zu besetzen“, so Landrat Makiolla. Wer sich für einen Arbeitsplatz bei Amazon interessiert, kann sich im JobCenter Bergkamen melden, Tel. 0 23 07 / 9 24 55 55. Gesucht werden Lager- und Versandmitarbeiter im Wareneingang und Warenausgang sowie Gruppenleiter und Führungskräfte.

Amazon hatte bereits vor sechs Jahren angeklopft

„Amazon möchte bereits ab September die ersten Pakete von Werne aus auf den Weg bringen. Die notwendigen baulichen und personellen Vorbereitungen werden jetzt mit Hochdruck vorangetrieben“, verweisen Landrat Makiolla und WFG-Geschäftsführer Dr. Dannebom auf einen eng getakteten Zeitplan. Bereits vor gut sechs Jahren hatte die WFG mit dem Internetunternehmen über eine Ansiedlung im Kreisgebiet verhandelt. Dort wurde es nichts, jetzt wird in Werne angestoßen. jiz

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